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Sport Regional Siegesserie der DSC-Damen reißt in Potsdam
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22:12 01.02.2017
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Dresden

Nun ist es doch passiert: Nach acht Siegen in Folge haben die DSC-Volleyballerinnen die erste Niederlage kassiert. Der deutsche Meister verlor die wichtige Partie beim Tabellenvierten SC Potsdam mit 2:3 (25:10, 19:25, 22:25, 25:19, 9:15). Statt drei Punkten nehmen die Dresdnerinnen nur einen Zähler mit nach Hause. Damit ist der Rückstand zu Tabellenführer Schwerin auf vier Punkte angewachsen und der DSC kann die Mecklenburgerinnen selbst bei einem Sieg am Sonntag in Schwerin nicht vom Thron stürzen.

Dabei sah im ersten Satz alles noch super aus. Alexander Waibl hatte auch diesmal seine Formation umgestellt, brachte die zuletzt nach Infekten noch geschonten Mareen Apitz und Liz McMahon von Anfang an. Auf der Liberoposition vertraute er Valerie Courtois. Vor 983 Zuschauern schlugen die DSC-Damen von Beginn an sehr gut auf und Mareen Apitz konnte aus sicherer Annahme ihre Angreiferinnen variabel einsetzen. Die Potsdamerinnen fanden überhaupt keinen Spielfaden.

Doch im zweiten Satz wendete sich das Blatt. Die Gastgeberinnen fingen sich, dagegen schlichen sich beim Meister immer mehr Fehler ein. Vor allem die Annahme wackelte und die Angreiferinnen punkteten nicht mehr stabil. Das setzte sich auch im umkämpften dritten Abschnitt fort. Auch der Doppelwechsel – Lucie Smutna für Mareen Apitz und Amber Rolfzen für Liz McMahon – zündete nicht. In der Schlussphase unterliefen den Gästen zu viele leichte Fehler. Im vierten Satz konnten sich die Waibl-Schützlinge wieder stabilisieren. Dabei brachte Jocelynn Birks, die für Katharina Schwabe ins Spiel kam, frischen Wind. So schaffte der DSC den Satzausgleich.

Doch das Auf und Ab setzte sich auch im Tiebreak fort. Die Dresdnerinnen fanden keinen guten Rhythmus, patzten zu oft und nach 105 Minuten war mit dem ersten Matchball die Niederlage besiegelt. „Wir haben nach dem ersten Satz die Spannung ein wenig verloren. Knackpunkt war für mich der dritte Satz. Immer in wichtigen Momenten haben wir uns zwei, drei dumme Fehler geleistet, insbesondere im Aufschlag und der Annahme“, bilanzierte Alexander Waibl, der aber auch betonte: „Es war das erwartet enge Spiel. Schon im Vorjahr haben wir in Potsdam nur ganz knapp mit 3:2 gewonnen. Insgesamt war es kein so gutes Spiel, weil die Konstanz fehlte.“

Erfolgreichste Punktesammlerin war Liz McMahon mit 17 Zählern, als „Wertvollste Spielerin“ wurde Außenangreiferin Jocelynn Birks geehrt.

Von Astrid Hofmann