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Sport Regional Schönes Geschenk für Christian Haupt in Dresden
Sportbuzzer Sport Regional Schönes Geschenk für Christian Haupt in Dresden
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20:23 13.02.2017
  
  
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Dresden

 Die mit Ranglistenspielern aus ganz Deutschland sehr gut besetzten 2. Dresdner Hallentennis-Meisterschaften der Damen und Herren endeten in der Pappritzer Halle mit den Titelgewinnen von Christian Haupt (Blau-Weiß Blasewitz) und Mira Stegmann (TC Amberg am Schanzl). Sachsens Rekordmeister Haupt machte sich damit selbst sein schönstes Geburtstagsgeschenk, denn er wurde letzten Freitag 33 Jahre jung. „Das war alles andere als ein Selbstläufer. Der junge Pole hat sehr gut gespielt, macht vor allem kaum Fehler. Deshalb freue ich mich über diesen Erfolg auch ganz besonders“, meinte der Blasewitzer nach dem Endspiel. Das hatte er erst nach etwa zweistündiger Spielzeit gegen den zehn Jahre jüngeren polnischen Weltranglistenspieler Bartosz Wojnar mit 7:6(10:8), 6:3 für sich entschieden. Vor allem der erste Satz, in dem Haupt sogar einen Satzball abwehren musste, war völlig offen, aber auch der zweite Durchgang enger, als es das am Ende deutliche Ergebnis auszudrücken scheint. Übrigens ist der Pole von der bevorstehenden Freiluftsaison auch ein Dresdner, denn er schloss sich dem Ostliga-Aufsteiger SV Dresden-Mitte an.

Auf dem Weg ins Endspiel war Haupt ohne Satzverlust geblieben. Im Halbfinale bezwang der Blasewitzer Christoph Klamann (Leipziger TC 1990) mit 6:2, 6:1. Am Leipziger war im Viertelfinale Dresdens aktueller Freuluft-Meister Marc-Robert Szelig (SV Dresden-Mitte) knapp mit 6:2, 5:7, 4:10 gescheitert.

Bei den Damen trug vor allem Emily Welker (Blau-Weiß Blasewitz) die Dresdner Hoffnungen. Die 16-jährige sächsische Landesmeisterin im Freien und in der Halle kam bis ins Halbfinale, wurde hier aber von der noch ein Jahr jüngeren Mira Stegmann (TC Amberg am Schanzl) klar mit 6:2, 6:2 gestoppt. Die noch recht kleine Ambergerin bewies dann auch im Endspiel schon erstaunlich große Spielübersicht und bezwang die schon wesentlich erfahrenere 20-jährige Alice Violet vom Bundesligisten TC Radolfzell mit 7:6 (7:4), 6:1. „Das waren wieder drei Tage Tennis vom Feinsten“, meinte danach ein sichtlich zufriedener Turnierchef Jeremy Puth, der auch diese Veranstaltung hervorragend über die Bühne brachte.

Von Rolf Becker