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Sport Regional Sacher schießt die Eislöwen erneut zum Sieg
Sportbuzzer Sport Regional Sacher schießt die Eislöwen erneut zum Sieg
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20:56 19.02.2017
Logo der Dresdner Eislöwen
Logo der Dresdner Eislöwen Quelle: dnn
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Dresden

Nach der bitteren Derby-Niederlage am Freitag in Crimmitschau konnten die Dresdner Eislöwen am Sonntag zumindest noch zwei Punkte auf die Haben-Seite bringen. Sie setzten sich vor 3130 Fans in eigener Halle gegen die Bayreuth Tigers knapp mit 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung durch. Wie schon gegen Frankfurt sicherte am Ende Verteidiger Mirko Sacher mit einem Treffer in der Overtime den Zusatzpunkt.

Dabei gerieten die Schützlinge von Bill Stewart im ersten Drittel in Rückstand. Als in der 11. Minute Petr Macholda bei einer Abwehraktion der Schläger brach, konnte Sebastian Busch ungehindert zum 1:0 einnetzen. Zwar kamen die Gastgeber ebenfalls zu einigen Chancen, konnten sie jedoch nicht nutzen. In einem kampfbetonten zweiten Abschnitt leisteten sich beide Teams anfangs einige Fehlpässe. Endlich in der 35. Minute gab es den ersehnten Torjubel aus Sicht der Blau-Weißen. In Überzahl traf Arturs Kruminsch zum 1:1-Ausgleich. Nur eine Minute später sorgte Ville Hämäläinen sogar für die erste Dresdner Führung. Allerdings währte die Freude nur kurz, denn schon in der 37. Minute konnte Ex-Eislöwe Michal Bartosch Dresdens Keeper Kevin Nastiuk zum 2:2 überwinden.

Im Schlussdrittel hatten die Hausherren dann auch ein wenig Glück. In der 47. Minute jubelten die Gäste bereits über das 3:2, aber Schiedsrichter Cori Müns gab den Treffer jedoch nicht. In der Verlängerung dauerte es ganze 48 Sekunden bis Sacher das Siegtor für die Gastgeber erzielte. Bayreuths Trainer Sergej Waßmiller befand: „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, viel investiert und kompakt gestanden. Auch nach hinten haben wir gut gearbeitet und uns den Punkt verdient. Allerdings denke ich, dass mehr drin war. Das Ergebnis ist aus meiner Sicht nicht korrekt, denn es war ein reguläres Tor beim Stand von 2:2.“ Bill Stewart meinte: „Es war eine knappe Kiste mit vielen Zweikämpfen, ein Spiel mit Play-off-Charakter. Im ersten Drittel war Bayreuth die bessere Mannschaft.“

Von Astrid Hofmann