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Sport Regional Lena Möllers freut sich auf den Dresdner SC
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19:32 12.06.2018
DSC-Neuzugang Lena Möllers stellte sich am Dienstag den Dresdner Medienvertretern vor und nahm sich auch etwas Zeit für die Wünsche der Fotografen. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Ganz entspannt kommt Lena Möllers in den in die Dresdner Ballsport-Arena geschlendert. Beim langjährigen Ausrüster-Partner Rico Haubold im Teambro Arena Store stellt sich die neue Zuspielerin der DSC-Volleyballerinnen erstmals den lokalen Medien. Locker, sehr offen, ehrlich und absolut authentisch beantwortet sie alle Fragen. Einen kleinen Stadtrundgang hat die 28-Jährige da schon hinter sich. „Mareen Apitz hat mich gestern Abend durch die Altstadt geführt“, erzählt Möllers schmunzelnd. Nicht nur von ihrer Zuspiel-Kollegin sei sie sehr freundlich empfangen worden, sondern auch von allen anderen im Verein. So fühle sie sich schon jetzt richtig wohl.

Diese Herzlichkeit ist für die gebürtige Bocholterin nach vier Stationen im Ausland nicht selbstverständlich, aber sehr wohltuend. Von 2013 an spielte sie in den italienischen Clubs von Novara und Bozen, anschließend im französischen Beziers und vergangene Saison für den rumänischen Erstligisten Alba-Blaj. Auf die Frage, was sie jetzt zurück nach Deutschland getrieben habe, antwortet sie ganz offen, dass sie im Ausland einiges vermisst habe. „Vor allem die Menschlichkeit, aber auch eine professionelle physiotherapeutische und athletische Betreuung“, gibt sie zu.

Vor allem bei ihrer letzten Station ist der Regisseurin dies noch einmal besonders deutlich geworden: „Es gab keinen Physiotherapeuten und mit dem serbischen Trainer war es auch für mich schwierig“, bekennt die langjährige Nationalspielerin, die deshalb sogar ans Aufhören dachte. „Ja, da habe ich mir schon überlegt, ob ich mir das antun muss oder eventuell alles hinwerfe und mich um einen Job bemühe“, berichtet die aufgeschlossene Spielmacherin, die Wirtschaftswissenschaften studiert hat und über einen Bachelor-Abschluss verfügt.

Sie zog jedoch die Saison durch und konnte am Ende sogar mit dem rumänischen Team einen ihrer größten Erfolge feiern. „Platz zwei in der Champions League werde ich so schnell nicht wieder schaffen. Das ist schon etwas ganz Besonderes“, weiß Möllers, die trotz negativer Erinnerungen auch viele wertvolle Erfahrungen im Ausland sammeln konnte: „Ich habe Italienisch und Französisch gelernt, viele Kontakte geknüpft und natürlich mich auch spielerisch entwickelt“, erklärt sie. Ihr schönstes Jahr sei in Bozen gewesen, wo sie mit dem Team den Aufstieg in die erste Liga schaffte, Pokalsiegerin wurde und dabei viel Verantwortung tragen durfte.

Nun aber kam das Angebot des DSC genau zum rechten Zeitpunkt. „Die Bundesliga ist in den letzten Jahren immer stärker geworden und ich freue mich schon auf die Saison. Ich will jetzt hier noch einmal angreifen. Dresden ist eine Top-Adresse und deshalb brauchte ich auch nicht lange überlegen“, betont sie.

Angriffslust spricht aus ihrer Stimme. Um neue Motivation zu tanken, hat sie in diesem Sommer auch Bundestrainer Felix Koslowski sehr zeitig signalisiert, dass sie nicht zur Verfügung steht. „Nach dieser anstrengenden und langen Spielzeit brauchte ich unbedingt Abstand und eine Auszeit. Ich habe Urlaub auf Kreta gemacht, war zu Hause bei meinen Eltern und zudem will ich die Vorbereitung mit dem DSC komplett bestreiten“, erklärt Möllers, die immerhin schon 2008 ihr Nationalmannschafts-Debüt gab. Die 1,88 m große Athletin hatte zuvor schon mit der Jugend- und Junioren-Auswahl großartige Erfolge gefeiert. Immerhin gewann sie bei der Jugend-EM 2007 den Titel und feierte 2009 mit der Junioren-Nationalmannschaft WM-Gold in Mexiko, wurde zudem dort als „Beste Zuspielerin“ des Turniers ausgezeichnet.

„Natürlich ist sie mir damals schon aufgefallen“, so DSC-Coach Alexander Waibl, der sich bei einem Gespräch in Berlin damals aber einen Korb von der Jung-Nationalspielerin abholte. Möllers entschied sich für Vilsbiburg und holte auf Anhieb mit den Raben den Meistertitel. „Seither standen wir aber in mehr oder weniger losem Kontakt und er ist froh, dass er nun im zweiten Anlauf mehr Erfolg hatte. „Damit sind wir im Zuspiel sehr gut aufgestellt. Zur Präzision von Mareen bringt Lena eine gewisse Körperlänge und damit Blockstärke mit. Es eröffnet mir mehr taktische Varianten. Beide werden auf Augenhöhe starten und wir werden froh sein, wenn sie sich vorantreiben, ergänzen und das Ding in dieser Saison gemeinsam ziehen.“

Von Dresden aus geht es für Lena Möllers nun nach Nendlstadt bei München, wo sie mit ihrem Freund wohnt. Am 13. August wird sie wieder an ihrer neuen Wirkungsstätte aufschlagen – tags darauf startet der DSC in die Vorbereitung.

Von Astrid Hofmann

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