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Sport Regional Kopf-an-Kopf-Rennen beim 9. DNN-Boßelturnier
Sportbuzzer Sport Regional Kopf-an-Kopf-Rennen beim 9. DNN-Boßelturnier
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22:48 09.09.2015
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Das Turnier um die friesische Sportart ist im Raum Dresden einzigartig: "Ich bin der einzige, der diese Sportart anbietet", erzählte Schneider. Die Regeln des Boßeln sind schnell erklärt: die Teilnehmer der verschiedenen Teams müssen eine 1,2 Kilogramm schwere Vollgummikugel so weit wie möglich werfen. Wer auf einer Strecke von drei Kilometern durch die Dresdner Heide am wenigsten Würfe benötigt, gewinnt das Turnier. Allerdings bot die Strecke einige Schikanen wie Kurven und Wurzeln, so dass die Kugeln manchmal im Dickicht landeteten - sehr zum Ärger des Werfers.

Nach der Hälfte der Strecke kam ein kleiner Zusatzwettkampf zum Boßeln hinzu: das Teebeutelweitwerfen. Diese Disziplin entschied am Ende sogar über Sieg und Niederlage. Jeweils ein Mitglied der vier Teams musste den vollgesaugten Beutel werfen. Wer am weitesten kam, durfte zum Turnierende zwei Boßel-Würfe abziehen. Wer am kürzesten geschossen hatte, bekam zwei Würfe drauf gerechnet.

Dies geriet der Mannschaft um Rechtsanwalt Michael Spayer zum Verhängnis: Ihr Teebeutel schaffte es nicht einmal über die Startlinie hinaus. Die Minuspunkte brachten das Team um den Sieg und so konnte sich die Mannschaft "Grünes Dreieck" mit 31 Würfen die Goldmedaille sichern. Zum Team gehörten Sandra Wilhelm, Anwendungsbetreuerin bei Enso, Olaf Maatz, Direktor der Comödie Dresden, Clemens Lutz, Manager der Global Gold AG, Sten Sperling sowie die beiden DNN-Anzeigenberater Rico Loth und Karolin Liebscher.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.02.2012

Nadine Steinmann