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Sport Regional Heimfinale für Blasewitzer Damen
Sportbuzzer Sport Regional Heimfinale für Blasewitzer Damen
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17:59 15.06.2018
Tereza Smitkova ist am Sonntag dabei. Quelle: Steffen Manig
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Dresden

Die Damen von Blau-Weiß Blasewitz, die am höchsten spielende Tennis-Mannschaft aus den neuen Bundesländern, bestreiten am Sonntag ab 11 Uhr auf der Anlage im Waldpark in der 2. Bundesliga ihr letztes Heimspiel in der zu Ende gehenden Saison 2018. In das gehen die Schützlinge von Tomas Jiricka mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 4:4 als Tabellenvierte. Ihr Gegner ist der Fünfte TSC Mainz, der ebenfalls über 4:4 Punkte, aber über das schlechtere Spielverhältnis verfügt. Die letzten beiden Plätze nehmen TC Vaihingen-Rohr mit 2:8 Punkten und TC Großhesselohe mit 0:8 ein. Das wiederum bedeutet, dass für die Dresdnerinnen der Klassenerhalt nur noch im allerschlechtesten Fall in Gefahr kommen könnte. Denn es stehen nur noch zwei Spieltage aus, und nach Abschluss der Spiele in der 1. Bundesliga ist auch hundertprozentig sicher, dass es bei zwei Absteigern bleibt. Theoretisch wäre für Blasewitz sogar noch der Titel möglich, der den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga bedeuten würde. Der aktuelle Spitzenreiter TC Bad Vilbel verfügt über 8:0 Punkte, und bei den am Nordrand von Frankfurt am Mai beheimateten Hessinnen bestreitet Blau-Weiß Blasewitz am kommenden Sonntag das letzte Spiel.

„Wir beteiligen uns nicht an solchen Rechnereien. Für die Mannschaft gibt es nur ein Ziel, nämlich das letzte Heimspiel zu gewinnen und unseren treuen Zuschauern gutes Tennis zu bieten.“, unterstreicht Jiricka. Die Voraussetzungen dafür stehen günstig. Denn Blasewitz kann nach letztem Stand der Dinge mit der besten Besetzung in dieser Saison antreten. Dazu gehören auch die Rumänin Alexandra Cadantu und die Tschechin Tereza Smitkova, die nach ihrem Aus beim Rasenturnier in Manchester nach Dresden kommen sowie die Tschechin Miriam Kolodziejova, die in dieser Woche in Ungarn spielte, aber ebenfalls ausgeschieden ist. Zum Blasewitzer Aufgebot zählen außerdem Lara Schmidt, die drei Tschchinnen Petra Krejsova, Zuzana Zalabska und Nikola Horakova sowie zum ersten Mal Marlene Herrmann. Ganz bestimmt wird die sehr stark besetzte Mainzer Mannschaft das Waldpark-Team hart fordern. Bisher kamen für Mainz fast ausschließlich ausländische Spielerinnen, zwei aus Österreich sowie je eine aus Georgien, Belgien, Australien und Italien, zum Einsatz. Drei von ihnen werden in der aktuellen WTA-Rangliste geführt.

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Schon am Sonnabend empfängt in der Sachsen-Oberliga der Damen Blau-Weiß Blasewitz II den VTC Reichenbach. Die Blasewitzerinn könnten mit einem weiteren Sieg den Titelgewinn schon vorzeitig perfekt und damit den ersten Schritt zum angestrebten Aufstieg in die Ostliga machen.

Von Rolf Becker