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14:19 15.04.2018
Die Spielerinnen des HC Rödertal bedanken sich nach dem 26:26 gegen Neckarsulm bei ihren treuen Fans. Quelle: Steffen Manig
Großröhrsdorf

Es gibt doch noch Wunder. Die Handballerinnen des HC Rödertal haben am 21. Bundesliga-Spieltag ihren ersten Punkt eingefahren. Sie trennten sich im Kellerduell vom Tabellenvorletzten Neckarsulmer Sport-Union 26:26 (13:11). Wirklich hilfreich ist dieser Punkt am Ende aber nicht, denn so bleibt der Rückstand auf die NSU von sieben Zählern gleich. Trainer Maximilian Busch meinte dennoch: „Ich freue mich für die Zuschauer und meine Mannschaft, dass sie heute den ersten Punkt der Saison feiern können. Ich bin stolz auf meine Mädels und hoffe, dass dieser Erfolg sie nochmals bestärkt. Allerdings dürfen wir uns jetzt nicht zurücklehnen“, fügte er an.

Wie schon zuletzt musste er auch diesmal auf die Langzeitverletzten Lisa-Marie Ostwald und Grete Neustadt sowie Tammy Kreibich, Izabella Nagy, Sandra Szary und Jurgita Markeviciute verzichten. Nach einer nervösen Anfangsphase und einem 0:3-Rückstand (5.), brachten die eingewechselten Brigita Ivanauskaite und Michelle Urbicht die notwendige Dynamik und Ivanauskaite erzielte dann auch in der 8. Minute das erste Tor. Anschließend konnten sich die Gastgeberinnen sogar auf 7:5 (16.) absetzen. Obwohl sich Neckarsulm dann auch wieder herankämpfte, ging es erstmals in dieser Saison mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause. Das Polster hätte aber auch noch größer ausfallen können, denn die Bienen ließen einige Chancen liegen, vergaben auch zwei Siebenmeter.

Weil Brigita Ivanauskaite weiter in Pressdeckung genommen wurde, agierten die Rödertalbienen bei eigenem Angriff immer wieder einer zusätzlichen Feldspielerin. Ab der 35. Minute mussten die Gastgeberinnen auch noch Joanna Rode verzichten, die nach einem Zusammenprall mit einer Gegenspielerin die Partie nicht fortsetzen konnte. Nun wogte das Geschehen hin und her. Als die Ex-Leipzigerin Nele Reimer gleich zwei Tore in Folge erzielt hatte, ging die NSU erstmals wieder mit zwei Toren 24:22 (52.) in Führung. Die Bienen aber glichen erneut aus und Jaqueline Hummel sorgte mit 26:25 (56.) wieder für Führung. Doch Lena Hoffmann, mit 7/2 Toren erfolgreichste Werferin der Gäste, verwandelte einen Siebenmeter. Den folgenden Angriff konnten die Bienen nicht verwerten. Stattdessen kam es nochmals zu einem Gegenstoß, welchen die glänzend aufgelegte Nele Kurzke parierte. Beim letzten Freiwurf des Spiels scheiterte Brigita Ivanauskaite und so blieb es beim Remis.

Rödertal-Tore: Ivanauskaite 5, St. Hummel 4, Mauksch, Szczecina je 3, Bösch 3/2, Kocken, Jander, Urbicht je 2, Selmeci, J. Hummel je 1.

Von Astrid Hofmann

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