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Sport Regional HC Rödertal erwartet den Vorjahresmeister
Sportbuzzer Sport Regional HC Rödertal erwartet den Vorjahresmeister
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19:41 26.10.2018
Trainer Frank Mühlner hofft auf eine gute Vorstellung seiner Mannschaft vor heimischem Publikum. Quelle: Steffen Manig
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Großröhrsdorf

Nach der Niederlage in Mainz geht es für die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal an diesem Wochenende mit der nächsten schweren Aufgabe weiter. Der Tabellenvierte empfängt am Sonnabend in heimischer Halle (17.30 Uhr) den noch ungeschlagenen Dritten und Vorjahresmeister HL Buchholz-Rosengarten. Zu Wochenbeginn hatte nicht nur die Pleite in Mainz die Stimmung im Rödertal getrübt, sondern auch die Verletzung von Brigita Ivanauskaite, die wegen einer Ellbogenverletzung ausfällt. Ob Egle Alesiunaite, die sich mit Achillessehnenproblemen plagt, spielen kann, steht ebenfalls erst kurzfristig fest. Die Vorzeichen könnten also besser stehen, aber Trainer Frank Mühlner betont: „Auch ohne die Verletzung von Brigita wären wir in dieser Partie der Außenseiter. Durch die Niederlage vergangene Woche haben wir viel dazugelernt. Wir werden es dem Zweitliga-Meister so schwer wie möglich machen. Schließlich haben wir keine Punkte zu verschenken. In dieser Spielzeit kann fast jeder jeden schlagen und mit den eigenen Fans im Rücken sind wir noch motivierter als ohnehin.“

Allerdings sind die Luchse tatsächlich eine harte Nuss, von bislang sieben Begegnungen beider Teams konnten die Bienen nur zwei für sich entscheiden. Der Luchse-Kader besticht durch eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. „So einen Kader hätte wohl jeder Trainer gerne. Dank der Zusammenarbeit mit dem Buxtehuder SV sind alle Mädels sehr gut ausgebildet“, weiß Frank Mühlner, der hinzufügt: „Das ist schon ein schwerer Herbst für meine Mannschaft. Ketsch, Neckarsulm, Kirchhof, Mainz und jetzt Rosengarten spielen auf einem wirklich sehr hohen Niveau. Ich sehe das aber alles positiv. So gibt es die Möglichkeiten, dass sich unsere jungen Spielerinnen weiterentwickeln. Bis jetzt muss ich sie wirklich sehr loben.“

Von Astrid Hofmann