Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional HC Elbflorenz zu Gast in Konstanz
Sportbuzzer Sport Regional HC Elbflorenz zu Gast in Konstanz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:17 18.05.2018
Dresdens Adrian Kammlodt erwartet auch am Bodensee ein umkämpftes Spiel. Quelle: imago
Anzeige
Dresden

Die vorletzte Auswärtsreise führt die Handballer des HC Elbflorenz nach Konstanz. Der weite Weg an den Bodensee wird allerdings wohl in der kommenden Saison wegfallen, da die HSG sehr wahrscheinlich abgestiegen sein wird. Dem Gegner der Dresdner Fehlen sechs Punkte zum Nichtabstiegsplatz und es stehen nur noch drei Spiele auf dem Plan. Und das Team von HCE-Trainer Christian Pöhler wird die Punkte in Konstanz keinesfalls verschenken, schließlich haben die Elbestädter aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen.

Es war damals einer der schwächsten Heimauftritte der Sachsen. Inzwischen aber haben sich die Pöhler-Schützlinge nicht nur den Klassenerhalt gesichert, sondern sie konnten auch in fremden Hallen mehr Zählbares mitnehmen als in der ersten Saisonhälfte. Vor allem zuletzt in Rimpar überzeugten die Dresdner und sie wollen in Konstanz an diesen Auswärtsauftritt anknüpfen. Unterschätzen aber sollte man den Gastgeber trotzdem nicht.

Anzeige

Mit Blick auf den drohenden Abstieg steckt in Konstanz niemand den Kopf in den Sand und ein Spiel abzuschenken, entspricht nicht der Mentalität der Baden-Württemberger. In diesem Sinn wird die HSG sicher alles versuchen, die Punkte daheim zu behalten. Mit dem Halblinken Paul Kaletsch hat die HSG immerhin den viertbesten Torwerfer der Liga in ihren Reihen (228 Tore).

Insgesamt erwartet die Dresdner ein sehr kampfstarker Gegner, der vor allem in eigener Halle zusätzliche Kräfte freisetzten kann. Adrian Kammlodt meint vor der Partie: „Es wird ein Spiel wie das gegen Aue, nur noch härter. Konstanz wird sich trotz der aktuellen Situation noch an jeden Strohhalm klammern und kämpfen, vor allem natürlich in eigener Halle. Wir haben ihnen im Hinspiel schon genug geschenkt und machen nicht diese weite Reise, um mit leeren Händen zurückzukommen.“

Von Astrid Hofmann