Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Eislöwen verpflichten Kanadier MacLeod
Sportbuzzer Sport Regional Eislöwen verpflichten Kanadier MacLeod
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:32 14.04.2018
Wade MacLeod kommt zu den Eislöwen. Quelle: imago/Eibner
Anzeige
Dresden

Die Dresdner Eislöwen vermelden den ersten Neuzugang. Der Eishockey-Zweitligist hat Stürmer Wade MacLeod unter Vertrag genommen. Der 30-jährige Stürmer wechselt von den Löwen Frankfurt an die Elbe. Der Kanadier, der aus dem kanadischen Coquitlam in der Nähe von Vancouver stammt, hat eine ganz besondere Geschichte hinter sich.

Dem Torjäger wurde erst 2013 und dann noch einmal 2016 ein Gehirntumor entfernt. Beide Male kämpfte er sich zurück. Sein erstes Engagement in Deutschland hatte er 2015/16 bei den Starbulls Rosenheim. Dann sollte er eigentlich nach Frankfurt wechseln, aufgrund seiner Erkrankung blieb er jedoch in der Heimat und ließ den gutartigen Tumor in Vancouver entfernen. Praktisch mit einem Jahr Verspätung heuerte er dann doch bei den Hessen an, erzielte für die Löwen in 56 Spielen 25 Tore und 24 Assists. Jetzt wechselt MacLeod an die Elbe. „Derzeit bin ich noch in Frankfurt. Ich bin den Löwen für die Unterstützung in den letzten Jahren sehr dankbar, schaue jetzt aber auch nach vorn. Ich freue mich gemeinsam mit meiner Familie auf dieses neue Kapitel in unserem Leben. Wir alle beschreiten einen neuen Weg, in dem ich viele Chancen sehe“, erklärte MacLeod, der den Sommer in der Heimat verbringt.

Anzeige

Er kann auf sehr viel ECHL- und AHL-Erfahrung verwiesen, spielte unter anderen für die Idaho Steelheads. Der neue Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling erklärt zum ersten Neuzugang: „Wade ist eine absolute Kämpfernatur mit einem hervorragenden Charakter und viel Erfahrung. Er ist ein Torjäger, der in den Special Teams besonders wertvoll für die Mannschaft ist. Wade hat sich aufgrund seiner Erkrankung durch eine schwere Zeit kämpfen müssen. Seine positive Lebenseinstellung ist beeindruckend und für unser Team eine absolute Bereicherung.“

Übrigens spielte der Vater von Wade, Scott MacLeod früher auch in Deutschland, darunter in Landshut und Augsburg.

Von Astrid Hofmann