Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dresdner Top-Kanuten absolvieren ausgiebige Tests in der Uniklinik
Sportbuzzer Sport Regional Dresdner Top-Kanuten absolvieren ausgiebige Tests in der Uniklinik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:56 21.12.2018
Kanu-Ass Tom Liebscher schwitzt bei einem leistungsdiagnostischen Test in der Sportmedizin der Uniklinik. Quelle: Jochen Leimert
Dresden

Erst zu Wochenbeginn kehrten Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher und die olympische Silbermedaillengewinnerin Steffi Kriegerstein (KC Dresden) aus dem Trainingslager in Florida zurück. Doch bevor es in die wohlverdiente Weihnachtspause ging, standen am Freitagvormittag in der Abteilung Sportmedizin der Dresdner Uniklinik noch wichtige Tests auf dem Plan, denn bekanntlich werden die Grundlagen für erfolgreiche Sommersportler im Winter gelegt.

Während die Athleten in den vergangenen Jahren ihre Tests immer im Potsdamer Strömungskanal (der wird zur Zeit erneuert) absolvierten, betraten sie diesmal in der Uniklinik ungewohntes Terrain. Den Kontakt stellte übrigens Philipp Flößel her. Der ehemalige Kanurennsportler arbeitet seit 2012 als Sportwissenschaftler in der Abteilung Sportmedizin und Rehabilitation am Universitätscentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (OUC) und hat aufgrund seiner Vergangenheit eine besondere Affinität zu den Kanuten. „Mit dem hier erstmals in Deutschland durchgeführten Spiroergometrie-Stufentest bei den Kanuten betreten wir Neuland in der Diagnostik und würden uns natürlich freuen, wenn wir weitere Top-Kanuten betreuen können“, erklärte der Ärztliche Direktor des OUC, Professor Dr. med. Klaus-Dieter Schaser.

Heimtrainer Jens Kühn beobachte seine Schützlinge bei ihrem Test sehr zufrieden: „Beide sind in sehr guter Verfassung. Tom hat diesmal mit dem Training rund drei Wochen früher wieder begonnen als im vergangenen Jahr und das macht sich bezahlt.“ Das kann Liebscher, der in dieser Saison als Weltmeister seinen Startplatz im K1 über 1000 Meter innerhalb des deutschen Teams verlor, aber dann im nichtolympischen K1 über 500 Meter WM-Silber holte, nur bestätigen: „Trotz hoher Belastung auch im Studium haben wir das Trainingspensum hochgefahren und auch die Qualität gesteigert.“

Beide wissen, was im kommenden Sommer auf dem Spiel steht. „Es geht bei der Weltmeisterschaft in Szeged um die Quotenplätze für Olympia. Das ist das Allerwichtigste“, sagen Tom und auch Steffi unisono. Deshalb tritt Kriegerstein auch im Studium etwas kürzer, zumal sie schon das Karriere-Ende im Auge hat: „Tokio werden wahrscheinlich meine letzten Spiele“, so die 25-Jährige, die sich jetzt erst einmal auf ein fröhliches Weihnachtsfest im Kreis der Familie freut.

Für Tom Liebscher ging es noch am Freitagnachmittag zu seiner Freundin, der ungarischen Kanutin Dora Lucz, nach Budapest. Heiligabend verbringen beide dann in Dresden und nach dem gemeinsamen Skiurlaub startet der Olympiasieger bereits am 2. Januar ins Trainingslager nach St. Moritz, wo ebenfalls auf Skiern und im Kraftraum wichtige Grundlagen für den Sommer gelegt werden. In der Schweiz ist auch Steffi Kriegerstein mit von der Partie. Sie freut sich jetzt aber erst einmal auf eine kurze Pause: „Wir haben am 24., 25. und 26. Dezember frei, dann haben wir nur zwei Einheiten pro Tag, damit wir in Bewegung bleiben.“ Die Feiertage verbringt sie bei der Familie in Dresden. Am 24. gibt es Kartoffelsalat mit Würstchen, am 1. Feiertag Gänsebraten.

Von Astrid Hofmann

Für das letzte Spiel des Jahres haben sich die Pro-Basketballer aus Elbflorenz natürlich einen Sieg vorgenommen. Sie wollen im Ostderby gegen Sandersdorf den siebenten Heimerfolg einfahren. Trainer Markus Röwenstrunk hat bis auf Kapitän Janek Schmidkunz (Rückenprobleme) alle Spieler an Bord.

21.12.2018

Seit Jahren behauptet Dresden seinen Ruf als Volleyball-Hochburg erfolgreich, deswegen verwundert es auch nicht, dass Elbflorenz im kommenden Jahr wieder einer von acht Austragungsorten der größten Beachvolleyball-Serie Europas sein darf. Gespielt wird Mitte Juni auf dem Altmarkt.

20.12.2018

 In Sachsens organisierten Sport fließt in den kommenden beiden Jahren mehr Geld vom Freistaat. Konkret gibt das Land laut Doppelhaushalt 2019 und 2020 jeweils 24,1 Millionen Euro für diesen Posten aus – jährlich 3,6 Millionen mehr als 2017/18.

18.12.2018