Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dresdner SC trennt sich von zwei Spielerinnen
Sportbuzzer Sport Regional Dresdner SC trennt sich von zwei Spielerinnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:40 15.04.2018
Eva Hodanová muss den DSC verlassen. Quelle: Matthias Rietschel
Anzeige
Dresden

 Bevor am Montag die Abschlussfeier der DSC-Volleyballerinnen mit Sponsoren und Unterstützern steigt, stehen jetzt die ersten beiden Abgänge fest. So wird der deutsche Pokalsieger die Verträge der beiden Außenangreiferinnen Eva Hodanová und Marrit Jasper nicht verlängern und sie verlassen den Verein. Nachdem sich in der Saison immer wieder die fehlende Durchschlagskraft über die Außenpositionen bemerkbar gemacht hatte, ist diese Entscheidung keine Überraschung.

Leicht habe er es sich jedoch nicht gemacht, betonte Trainer Alexander Waibl. „Selten hatte ich eine schwierigere Entscheidung zu treffen. Evi und Marrit sind wunderbare Spielerinnen, die großen Anteil an unseren Erfolgen der vergangenen Saison hatten. Beide sind tolle Charaktere, die in jede Mannschaft passen werden. Leider ist unser Anforderungsprofil für die kommende Saison ein anderes“, begründete der Coach noch einmal die Personalien.

Anzeige

Beide Spielerinnen seien ihm ans Herz gewachsen, vor allem die tschechische Nationalspielerin Eva Hodanová, die wegen eines Kreuzbandrisses ihre erste Spielzeit in Dresden komplett verpasste. „Es ist nicht einfach, Dresden nach den vergangenen zwei Jahren zu verlassen. Aber ich bin dankbar und froh, dass ich die Chance hatte, mit so vielen tollen Spielern zu arbeiten, tolle Menschen kennen zu lernen und vor so vielen begeisterten Volleyballfans zu spielen“, meinte Hodanová und fügte an: „Dresden wird immer in meinem Herzen bleiben.“

Auch die niederländische Nationalspielerin Marrit Jasper sagte: „Ich hatte ein wirklich schönes Jahr in Dresden, habe sehr viel gelernt und meine ersten deutschen Medaillen gewonnen. Und ich hatte nie zuvor so viele nette Menschen in einem Team. Ich habe viele Freunde gefunden und hatte einen riesen Spaß mit ihnen.“

Von Astrid Hofmann