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18:35 06.06.2018
Auf so begeisternde Champions-League-Spiele wie hier beim Duell mit Uralotschka Jekaterinburg im Februar 2017 müssen die DSC-Fans vorerst verzichten. Quelle: Foto: Archiv/Riet.
Dresden

Sechsmal in Folge starteten die DSC-Volleyballerinnen zwischen 2011 und 2017 in der Champions League. „Für uns ist das in der Dresdner Sportlandschaft ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal“, hat Volleyball-Vorstandschef Jörg Dittrich immer wieder betont. In dieser Zeit gaben Weltstars ihre Visitenkarte in der Margon-Arena ab und begeisterten die Zuschauer, die zu diesen sportlichen Leckerbissen in Scharen in die Halle strömten. Nachdem der fünfmalige deutsche Meister in der abgelaufenen Saison im CEV-Cup antrat, hatte Trainer Alexander Waibl für die kommende Spielzeit wieder auf einen Auftritt seines Teams in der Königsklasse gehofft. Doch dieser Traum ist jetzt geplatzt.

Der Hintergrund: Im vergangenen Jahr verfügte die Frauen-Bundesliga über drei Startplätze in der Champions League – zwei feste Plätze und einen in der Qualifikation. Damit hätten Meister Schwerin und Vizemeister Stuttgart die direkten Startmöglichkeiten in Anspruch nehmen können und der DSC als Meisterschaftsdritter hätte in der Qualifikation antreten können. Jetzt aber hat der europäische Verband CEV die Regularien geändert. Positiv ist, dass wieder 20 statt zuletzt nur 16 Mannschaften teilnahmeberechtigt sind. Allerdings wurde das Nationen-Ranking verändert. Bisher errechneten sich die Punkte dafür aus den Ergebnissen in allen drei CEV-Wettbewerben. Doch jetzt hat die CEV kurzfristig nur noch Resultate der Königsklasse dazu herangezogen. Weil aber sowohl Schwerin als auch Stuttgart zuletzt auf die Teilnahme an der Champions League verzichteten, fehlen wichtige Punkte und deshalb stürzten die deutschen Frauen im Nationen-Ranking ab und erhielten nur noch einen festen und einen Qualifikationsplatz. Die stehen nur Meister und Vizemeister zur Verfügung. Sollte einer der beiden Teams erneut verzichten, darf auch der Pokalsieger und Meisterschaftsdritte aus Dresden nicht nachrücken. DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann: „Das schließt die CEV aus. Als Pokalsieger sind wir für den CEV-Cup startberechtigt.“ Bitter für den DSC, der so lange die Fahnen im höchsten europäischen Klub-Wettbewerb hochgehalten hat und nun darunter leidet, dass nationale Konkurrenten ihre Chancen nicht wahrnehmen wollten.

Von den Dresdner Fans wurde dagegen das „Produkt“ Europapokal hervorragend angenommen, wie das von der CEV jetzt veröffentlichte Zuschauerranking beweist. Sandra Zimmermann erklärt: „Unter allen europäischen Teams der Männer und Frauen belegen wir den zwölften Platz, nur im weiblichen Bereich nehmen wir mit einem Durchschnitt von 2786 Zuschauern sogar den dritten Platz ein.“

Jetzt hoffen die Elbestädterinnen natürlich auf eine gute Auslosung im CEV-Cup, die am 28. Juni erfolgen soll.

Von Astrid Hofmann

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