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Sport Regional Dresdner Eislöwen unterliegen Riessersee 2:3
Sportbuzzer Sport Regional Dresdner Eislöwen unterliegen Riessersee 2:3
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09:38 27.02.2017
  
  
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Dresden

 Bill Stewart hatte vor dem Wochenende von seinem Team in drei Spielen neun Punkte gefordert. Die Bilanz nach zwei Partien ist allerdings ernüchternd. Denn während es am Freitag in Ravensburg beim Sieg nach Verlängerung zumindest noch zwei Zähler gab, blieben die Elbestädter am Sonntag daheim ohne Punkte. Denn die Stewart-Schützlinge verloren vor 2837 Zuschauern gegen den Tabellenzehnten SC Riessersee mit 2:3 (0:1, 1:0, 1:2). Zwar sind die Eislöwen nach diesem Spieltag noch auf dem vierten Platz, aber die Lausitzer Füchse rückten ihnen mit einem 2:0-Erfolg in Bad Nauheim nun wieder punktgleich auf die Pelle und Kaufbeuren hat als Sechster auch nur einen Zähler Rückstand. Wollen die Dresdner das Heimrecht für die Play-offs verteidigen, wäre ein Sieg am Dienstag bei den Kassel Huskies mehr als hilfreich.

Im ersten Drittel fanden die Gäste aus Garmisch besser ins Spiel und als Alexander Höller das zweite Mal in der Kühlbox war, netzte SCR-Kapitän Florian Vollmer nach einem Schuss von Roope Ranta in Überzahl zum 1:0 (18.) ein. Das war angesichts der Spielanteile nicht einmal unverdient. Im zweiten Durchgang kamen die Hausherren dann besser in die Partie. In der 30. Minute dann endlich der ersehnte Ausgleich. Nachdem Arturs Kruminsch beim Bully die Scheibe zu Pat Baum abgelegt hatte, markierte der Verteidiger mit seinem ersten Saisontreffer das 1:1. Zu Beginn des Schlussdrittels brachte Steven Rupprich nach einem Schlagschuss von Mirko Sacher die Blau-Weißen sogar mit 2:1 (43.) in Front. Aber statt den Sack zuzumachen, Ließen sich die Eislöwen die drei Punkte noch vom Schläger nehmen. Mit einem Doppelschlag drehten die Gäste aus Bayern die Partie noch zu ihren Gunsten. Erst gelang Matthias Beck nach Vorarbeit von Roope Ranta mit einem noch abgefälschten Schuss der 2:2-Ausgleich (52.), nur eine Minute später bediente Beck den mitgelaufenen Alexis Loiseau mit einem Querpass und dieser besorgte den 3:2-Siegtreffer. Die Dresdner versuchten zwar, das Blatt zu wenden, aber Riessersee verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schluss.

Bill Stewart haderte nach der Niederlage: „Wenn man keine Tore macht, dann kann man das Momentum nicht auf seine Seite ziehen und keine Erfolge feiern. Dieser Ansatz begleitet uns seit Wochen immer wieder. Die Importspieler und die guten deutschen Spieler sollten Tore schießen, sonst geht man in den Play-offs schnell unter.“

Von Astrid Hofmann