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Sport Regional Dresdner Asse machen sich fit für die WM
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20:00 05.08.2018
Steffi Kriegerstein und Tom Liebscher haben der Elbe ade gesagt und bereiten sich ab diesem Montag zwei Wochen lang in Duisburg auf die WM in Portugal vor. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Beim Ausradeln auf dem Ergometer hat sich Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher die Wettkämpfe der Synchronschwimmerinnen bei den European Championships im Fernsehen reingezogen. Für den am vergangenen Freitag 25 Jahre alt gewordenen mehrfachen Weltmeister vom KC Dresden sind die gleichzeitig in sieben Sportarten stattfindenden Europameisterschaften „eine gute Geschichte“. Vor allem, weil damit sogenannte Randsportarten durch die kompakten Fernsehübertragungen mehr als sonst ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. „Der mediale Schwung ist gut, da sind jetzt alle ein bisschen im Sportfieber und gleich danach sind wir dran“, meint Liebscher, der mit Vereinsgefährtin Steffi Kriegerstein am Montag in die letzte Vorbereitungsphase für den Saison-Höhepunkt, die Weltmeisterschaft im portugiesischen Montemor-o-Velho (23.–26. August), startet. Zwei Wochen lang soll gemeinsam mit allen Nationalmannschaftsgefährten in Duisburg am Feinschliff gearbeitet werden.

Nach dem holprigen Saisoneinstieg, als der 1000-m-Weltmeister ausgerechnet in dieser Disziplin die Qualifikation für EM und WM verpasste, freut er sich jetzt auf die WM. „Ich habe viel dazugelernt und weiß jetzt, dass man auch über Umwege zum Ziel kommen kann. Ich merke, dass es aufwärts geht und keinesfalls alles falsch war, was wir im Winter trainiert haben. Ich habe eine gute Basis, auf die ich in Duisburg was draufpacken kann“, sieht der Student, der letzte Woche auch die letzte Prüfung in Mathe an der TU gut über die Bühne gebracht hat, dem Jahres-Highlight zuversichtlich entgegen. Zumal im Männer-Team klare Verhältnisse herrschen, Liebscher weiß, dass er im K1 über 500 m antreten wird und auch die Besetzung für den K4 über 500 m steht fest. „Mit einer Medaille will ich mindestens nach Hause kommen“, lautet seine Zielstellung. Wer den ehrgeizigen jungen Mann kennt, weiß jedoch, dass er am liebsten in beiden Disziplinen auf dem Podest stehen möchte.

Etwas anders stellt sich die Situation für die olympische Silbermedaillengewinnerin Steffi Kriegerstein dar. Ihr Einsatz im K2 über 500 m mit der Magdeburgerin Jasmin Fritz ist schon sicher. Immerhin holten beide bei der EM Bronze. Doch der K4, der immer zu dem Medaillengaranten zählte, ist durch verschiedene Ausfälle in diesem Jahr eher eine „Baustelle“. Dabei muss die 25-Jährige um ihre Position nicht bangen, schließlich bescheinigte ihr Bundestrainer Kay Vesely, dass sie in dieser Saison bislang die konstanteste Paddlerin sei.

Die wohl letzte freie Position im Boot soll nun bis Mittwoch in Duisburg noch einmal ausgefahren werden. Weil der Vierer das Problemkind in diesem Sommer ist, will sich die Dresdnerin auch nicht auf ein WM-Ziel festlegen, im Zweier wäre „eine Medaille ein Traum, zumal die EM viel Hoffnung gemacht hat“, wie Kriegerstein betont.

Von Astrid Hofmann

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