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Sport Regional Dresden Monarchs schlagen Berlin Rebels in einem hektischen Football-Spiel mit 35:14
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Monarchs schlagen Berlin Rebels in einem hektischen Football-Spiel mit 35:14
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21:24 09.09.2015
Kein Selbstläufer: Monarch Sebastien Sejean oben, der Berliner Gregor Lietzau unten. Quelle: Sebastian Schubert

Und das gegen einen bisher sieglosen Gegner - kein Problem.

Das wurde es es dann aber doch! Dresden tat sich vor allem in Durch- gang eins sehr schwer. Der erste Drive geriet auch deshalb so zäh und lang, weil sich die Hausherren das Leben mit vielen Fouls und daraus resultierenden Strafen unnötig schwer machten. Der Höhepunkt: Runningback Trevar Deed ließ sich wenige Schritte vor der Berli- ner Endzone von den Rebels-Verteidigern provozieren und verlor die Ner- ven. Ergebnis: eine Strafe und statt möglicher sieben nur noch drei Punkte durch ein 40-Yards- Fieldgoal von Jan Hilgenfeldt. Der Konter der Berliner endete in einem Safety nach einem misslungenen Snap (5:0). Im zweiten Viertel lief es besser für die Gäste. Larry McCoy lief zur zwischenzeitlichen Führung (PAT Ferenc Baksa). Dresden antworte, allerdings erneut nur per Fieldgoal. Diesmal verwandelte Hilgenfeldt aus 44 Yards zum 8:7-Pausenstand.

Auch in der zweiten Halbzeit sahen die gut 1500 Fans mehr Krampf und Kampf als ein flüssiges Match. Aber bei den Monarchs rollte es nun etwas besser. Zunächst war wieder Hilgenfeldt per Kick erfolgreich (25 Yards zum 11:7). Dann gab es endlich den ersten Monarchs-Touchdown. Jeff Welsh hatte Guillaume Rioux über knapp 40 Yards bedient (PAT Hilgenfeldt/18:7). Auch im letzten Viertel bliebn die Dresdner am Drücker. Auch wenn immer wieder Fouls und Strafen den Spielfluss bremsten, die Monarchs legten nach. Zunächst Trevar Deed mit seinem ersten Touchdown (PAT Hilgenfeldt, 25:7). Hilgenfeldt war dann erneut mit einem Fieldgoal zum 28:7 erfolgreich. Erst fünf Minuten vor dem Ende brachten die Rebels noch etwas zustande. Quarterback Conner Lynch glänzte in seinem ersten Spiel für die Berliner mit einem 75-Yards- Pass auf Matthias Wolf (PAT Baksa).

Was folgte, war der unnötige und unrühmliche Abschluss dieser zerfahrenen Partie. Trevar Deed war zunächst zum letzten Touchdown gelaufen. Doch die Berliner Verteidigung wollte nicht aufgeben und versuchte Deed, der schon mehrere Schritte in die Endzone gemacht hatte, zurückzudrängen und erneut zu provozieren. Es kam es zu einem Gerangel. Die Folge waren gleich vier Platzverweise. Am Endstand von 35:14 änderte das nichts. Am kommenden Sonnabend sind die Monarchs in Braunschweig gefordert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.06.2014

Jörg Dressler

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