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11:41 28.02.2019
Der Belgier Martin Emos (M.) fängt den Ball für die Allgäu Comets gegen Frankfurt. Diese Saison spielt der Widereceiver für die Monarchs. Quelle: Imago
Dresden

Quarterback, Runningback, Widereceiver – das sind die Schlüsselpositionen in der Offense beim American Football, deren Besetzung vor jeder Saison sehr gut durchdacht sein sollte. Die Dresden Monarchs haben damit ihre Erfahrung. Seit Jahren gehören sie zu den Spitzenmannschaften in der German Football League (GFL). Und mit diesem Ziel stellen sie sich auch für die bevorstehende Spielzeit auf.

Nachdem sie mit dem Kalifornier Zack Greenlee schon einen Quarterback verpflichtet hatten, der im Jahr 2019 neben Monarchs-Eigengewächs Ferras El-Hendi das Spiel gestalten soll, haben sie auch bekannt gegeben, dass der Brite Glen Toonga und der Dresdner Yazan Nasser auch in der neuen Saison das Runningback-Gespann bilden sollen. Und nun stehen auch die meisten Widereceiver fest – die Passempfänger, die oftmals -zig Yards weit geworfenen Bälle fangen.

In der GFL schon einen bekannten Namen hat der Belgier Martin Emos, der unter anderem bereits in Düsseldorf und Köln aktiv war. In der Vorsaison kam der 1,91-Meter-Hüne bei den Allgäu Comets auf 983 Yards und zehn Touchdowns – ein Topwert in Deutschland. Ebenfalls hoch sind die Erwartungen an den 20-jährigen Franzosen Cheikhou Sow. „Frankreichs Nationaltrainer Patrick Esume hat uns Cheikhou ausdrücklich empfohlen“, sagt Robert Cruse, der Offense Coordinator der „Königlichen“. Schon bei der letzten Europameisterschaft, die die Franzosen gewannen, hatte der 1,75 Meter große Passempfänger zu überzeugen gewusst.

Einen US-amerikanischen Widereceiver wollen die Verantwortlichen ebenfalls noch nach Dresden lotsen. „Bei der Suche nach dem Amerikaner lassen wir uns Zeit. Wir wollen hier den richtigen Spieler verpflichten, der unsere Mannschaft noch weiter verstärkt“, erklärt Cruse. Denn der NFL-erfahrene „Ami“ Mitchell Paige, der in der vergangenen Saison bester Receiver der Monarchs war, muss ersetzt werden. Er ist ins Berufsleben eingestiegen. Mit Mike Schallo, der sich seinem Studienabschluss widmen und eine Spielzeit bei den Leipzig Hawks absolvieren will, ist ein zweiter Abgang zu kompensieren.

Eine Rolle sollen auch die Talente spielen. „Wir sind froh, dass unsere Nachwuchsarbeit weiterhin Früchte trägt. Gleich zwei Anspielstationen rücken aus unserer Jugendmannschaft in das Bundesligateam. Sowohl in Maximilian Lau als auch in Sebastian Nahs setzen wir große Hoffnungen“, berichtet Cruse über zwei „junge Wilde“, die er ans GFL-Niveau heranführen will.

Unterstützung gibt es dabei auch von erfahrenen Kräften. Robert Sommer, Radko Zoller, der aus der Schweiz zurück an die Elbe gekehrt ist, sowie Chris Genau, der aus beruflichen Gründen nun doch ein weiteres Jahr auflaufen kann, werden den jungen Spielern zur Seite stehen. Auch Manuel Behrends, der letztes Jahr aus der eigenen Jugend in den Männerbereich gekommen ist, kann dabei helfen. Zudem sollen sich mit Konrad Platz, Lukas Unterschütz und Florian Rau drei weitere Receiver zeigen. Mit dem 20-jährigen Anton Doroshev wechselt darüber hinaus erneut ein junger Spieler der Leipzig Lions zu den Monarchs.

Von Stefan Schramm

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