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Sport Regional Deutsche Meisterschaft im Ultimate Frisbee: In Dresden fliegen die Scheiben
Sportbuzzer Sport Regional Deutsche Meisterschaft im Ultimate Frisbee: In Dresden fliegen die Scheiben
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17:03 05.09.2016
Drei Tage lang flogen die Frisbees durchs Ostragehege.
Drei Tage lang flogen die Frisbees durchs Ostragehege.  Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Die besten Ultimate-Frisbee-Spieler aus ganz Deutschland haben am Wochende in Dresden ihre Meister gekürt. Drei Tage lang flogen im Ostragehe auf sechs Plätzen die Scheiben hin und her. Bei den Männern setzten sich schließlich Bad Skid aus Massenbach gegen 29 Konkurrenten durch. Bei den Frauen gewannen die Woodchicas aus München den Titel. Die Dresdner Teams kamen auf den Plätzen acht (Männer) und sechs (Frauen) der zweiten Liga ein.

„So gute Bedingungen hatten wir noch nie“, freut sich Turnierdirektor Christian Ulbrich über die Dresden-Premiere. Die Stadt habe hervorragende Vorarbeit geleistet und die Plätze perfekt präpariert. „Das war einer Deutschen Meisterschaft würdig“, so Ulbrich.

Selbst das Wetter legte am Ende eine Punktlandung für die Frisbee-Sportler hin. Nach zweieinhalb Tagen Sonnenschein setzte erst am Sonntagnachmittag der Regen ein, da standen nur noch die Finals der Männer und Frauen an. Im Regen war der Turnierchef auch froh, sich gegen einen Ortswechsel entschieden zu haben. Denn ursprünglich sollten beide Endspiele im Steyer-Stadion ausgetragen werden. Nach den Wetterprognosen entschied man sich allerdings, auf Kunstrasen zu setzen und lag damit goldrichtig.

Die besten Ultimate-Frisbee-Spieler aus ganz Deutschland haben am Wochende in Dresden ihre Meister gekürt. Drei Tage lang flogen im Ostragehe auf sechs Plätzen die Scheiben hin und her.

Ultimate Frisbee ist ein Mannschaftssport, bei dem pro Team jeweils sieben Spieler auf dem Feld stehen. Diese werfen sich den Frisbee solange zu, bis ein Spieler den in der Endzone fängt. Sieger ist, wer 15 Punkte hat, maximal dauert ein Spiel 90 Minuten. Regen und Wind seien dabei kein Problem. „Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen“, sagen die Spieler.

In Dresden gehen rund 100 Sportler im „Drehst’n Deckel e.V.“ dem Ultimate Frisbee nach, davon rund 60 Erwachsene. Gespielt wird in ganz Deutschland, die Dresdner Männer sind dabei in der zweiten Liga aktiv, der Aufstieg in die erste Liga wurde dabei in diesem Jahr knapp verpasst, berichtet Christian Ulbrich, der zudem stellvertretender Vorsitzender des Dresdner Clubs ist.

Von S. Lohse