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Sport Regional DSC-Trainer Alexander Waibl fordert neue Investitionen in die Mannschaft
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10:02 10.04.2018
Alexander Waibl Quelle: Foto: Archiv/Conny Kurth
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Dresden

Nach dem letzten Spiel der DSC-Volleyballerinnen in Schwerin hat Cheftrainer Alexander Waibl schon wieder einen vollen Terminkalender. Gespräche mit Spielerinnen, Sponsoren- und Medientermine stehen an. Im DNN-Interview zieht der 50-Jährige Bilanz.

Der DSC ist deutscher Pokalsieger und hat Bronze in der Meisterschaft. Wie zufrieden sind Sie mit der Saison?

Sehr zufrieden. Wir haben nach einem titellosen Jahr im Sommer einen größeren Umbruch vollzogen und viele junge Spielerinnen geholt. Unter den Budgetbedingungen haben wir das Maximale rausgeholt.

Um die Meisterschale spielen jetzt Stuttgart und Schwerin, weshalb hat es nicht fürs Finale gereicht?

Natürlich ist es immer unser Anspruch, sportlich mit diesen beiden Teams mindestens auf Augenhöhe oder besser zu sein. Doch da konnten wir qualitativ diesmal nicht mithalten. Gerade in den letzten sechs Spielen, die wir gegen beide Teams verloren haben, hat man schon einen gewissen Abstand gesehen. Uns fehlte da vor allem die Durchschlagskraft im Außenangriff. Wir müssen uns also individuell verbessern und dafür müssen wir auch finanziell mehr investieren.

Gingen dennoch die Schritte im letzten Sommer, das Trainerteam neu aufzustellen und auch die Struktur des Kaders zu verändern, in die richtige Richtung?

Auf jeden Fall. Das Trainerteam hat super funktioniert. Mit Goran Mladenic konnten wir einen überragenden Athletikcoach gewinnen, der in jeder Trainingseinheit zur Verfügung steht und der die Mannschaft hervorragend und ohne größere Verletzungen durch die Saison gebracht hat. Ich hoffe, dass es gelingt, mit ihm zu verlängern. Auch Till Müller hat einen Riesensprung gemacht, sowohl in der Trainingsarbeit mit dem Ball als auch im technisch-taktischen Bereich. Mit ihm möchte ich natürlich ebenfalls gern weiterarbeiten. Mit Andrea Ebana haben wir zum Glück noch einen gültigen Kontrakt. Mit ihm habe ich nicht nur einen ausgwiesenen Volleyballfachmann an der Seite, sondern es passt auch menschlich super. Auch hinsichtlich des Kaders waren die Schritte richtig. Sportlich steckt noch viel Potenzial im Team, menschlich haben wir tolle Typen.

Dennoch laufen die Verträge bei sieben Spielerinnen aus. Sie haben schon gesagt, dass wohl nicht alle bleiben werden...

Natürlich müssen wir noch weiter an der Struktur der Mannschaft arbeiten, sie verbessern. Da muss ich gestehen, dass jede Entscheidung, die man vielleicht treffen muss, eine harte sein, denn mir sind alle Spielerinnen ans Herz gewachsen. Aber wir haben diesmal auch den Vorteil, dass wir mit einigen längerfristige Verträge geschlossen haben und damit einen Kern behalten werden. Auch mit Mareen Apitz, deren Kontrakt ausläuft, sind wir schon auf einem guten Weg, sie zu halten.

Es gibt Bestrebungen im Verband und der Liga, eine Ausländerregelung einzuführen. Wie weit ist das schon und wie könnte das aussehen?

Man ist im Dialog und es wird sicher in den nächsten Wochen einen Beschluss geben, der aber wohl erst für die übernächste Saison gilt, schließlich muss man sich langfristig vorbereiten können. Es ist angedacht, dass bei den Spielen jeweils zwei deutsche Spielerinnen auf dem Feld stehen müssen. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man vom Verband aus breit in den Nachwuchs investieren und die Nachwuchsarbeit dann auch belohnen muss.

Der DSC ist für den CEV-Cup oder die Qualifikation der Champions League qualifiziert. Was wäre Ihnen lieber?

So viel Champions League wie es geht. Selbst ein Nachrücken, wenn ein anderer deutscher Verein nicht spielen will, würde ich befürworten.

Welche Wünsche haben Sie für die nächsten Jahre?

Natürlich so viele Titel wie möglich holen (lacht). Und die Vision, dass wir eine adäquatere Spielstätte bekommen. Das ist wohl aber eher eine Illusion, da habe ich in der Stadt schon den Glauben etwas verloren.

Wer wird Meister, Schwerin oder Stuttgart?

Das ist sehr ausgeglichen und schwer vorherzusagen, doch der Heimvorteil müsste für Stuttgart sprechen.

Von Astrid Hofmann

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