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Sport Regional DSC-Sportakrobaten wollen WM-Edelmetall
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09:56 05.04.2018
Das Männer-Quartett (l.) und das Damen-Trio des Dresdner SC haben bestens für die Titelkämpfe trainiert. Bei der WM in Antwerpen wollen sie hoch hinaus. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Mit zwei EM-Bronzemedaillen seit 2015 und dem großartigen Triumph bei den World Games im vergangenen Jahr avancierten DSC-Sportakrobat Tim Sebastian und sein Riesaer Partner Michail Kraft zu den erfolgreichsten Athleten ihrer Zunft und zu den absoluten Aushängeschildern dieser bislang nichtolympischen Sportart. Jetzt möchte das Duo bei den Weltmeisterschaften in Antwerpen (4. – 14. April) nach dem nächsten Edelmetall greifen. „Natürlich ist es unser Traum, eine Medaille mit nach Hause zu bringen“, so der 22-Jährige, der mit seinem Partner bei der letzten WM im Jahr 2016 den sechsten Platz belegte.

„Diese WM steht unter einem ganz anderen Stern. Wir sind bekannter und erfahrener und in den vergangenen beiden Jahren näher an die Weltspitze gerückt. Edelmetall wäre schon sehr schön, aber die Leitungsdichte ist inzwischen enorm angestiegen, so dass fast acht Nationen Medaillenchancen haben“, weiß Sebastian. Vor wenigen Wochen beim Weltcup in Portugal präsentierte das Herrenpaar erstmals die neue Choreografie zum Titel „Let it be“. „Dort lief es noch etwas schleppend, doch seither haben wir sehr gut trainiert und an vielen Feinheiten gearbeitet“, berichtet der Dresdner, der seit den World Games einen positiven Trend beobachtet hat: „Die Aufmerksamkeit für unseren Sport ist schon deutlich größer geworden, gerade wir haben das hier gespürt“, meint Tim Sebastian, der auch erzählt, dass die Zuwendungen des Verbandes etwas größer geworden sind und diesmal alle eine Einkleidung gesponsert bekamen.

„Erstmals ist außerdem eine Disziplin der Sportakrobatik im Oktober bei den olympischen Jugendspielen in Argentinien vertreten. Wir hoffen, dass dies alles Schritte sind, damit Sportakrobatik vielleicht 2024 zumindest als Demonstrationssportart ins Programm genommen wird. Das ist schließlich der Traum eines jeden Sportlers“, betont er. Für Tim Sebastian dürfte dies aber dennoch zu spät kommen, obwohl er über einen Rücktritt nach dieser WM im Moment noch nicht nachdenken will.

Zu spät käme die Aufnahme ins olympische Programm auf jeden Fall für die DSC-Vierergruppe der Herren, denn für Erik Leppuhner, Sebastian Grohmann, Vincent Kühne und Tom Mädler wird es der letzte große Auftritt sein. Sie beenden die gemeinsame Karriere. Vincent Kühne wird ein Sportstudium in Leipzig beginnen und Erik Leppuhner, der derzeit sein Abi am Sportgymnasium baut, geht zur Bundeswehr. „Da es für unsere Sportart keine Förderung bei der Bundeswehr gibt, lässt sich das nicht mehr mit dem Leistungssport vereinbaren“, so der Elbestädter. Das Quartett, das die Konkurrenz in Deutschland dominierte und mit seinen Auftritten überall begeisterte, hat sich für den Abschied bei der WM in Belgien ebenfalls viel vorgenommen.

Vor zwei Jahren konnte die Vierergruppe – damals noch mit Florian Vitera statt Vincent Kühne – sensationell Bronze gewinnen. Es war die erste WM-Medaille überhaupt für DSC-Sportakrobaten. Eine Wiederholung wird diesmal ob der harten Konkurrenz aber sehr schwer. „Der Weltcup vor einigen Wochen hat gezeigt, dass die Jungs mithalten können. Das Ziel ist erst einmal das Finale der besten Sechs, aber warum soll es nicht auch eine Medaille sein, wenn alles für sie läuft“, sagt Trainerin Petra Vitera.

WM-erfahren sind auch Sarah Arndt und Anika Liebelt, die 2016 im Juniorenbereich als Trio mit Johanna Schmalfuß den 14. Rang erreichten. Diesmal treten Sarah und Anika in neuer Formation mit Vanessa Riffel bei den Erwachsenen an. Für das Trio geht es darum, sich gegen die innerdeutsche Konkurrenz aus Oldenburg durchzusetzen und somit auch einen Startplatz für die Europaspiele 2019 in Minsk zu erkämpfen.

Insgesamt werden 13 Athleten die Farben des DSC in Antwerpen vertreten.

Von Astrid Hofmann

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