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Sport Regional DSC-Sitzvolleyballer veranstalten ein Turnier
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21:38 13.09.2018
Die DSC-Sitzvolleyballer in Aktion. Quelle: Dresdner SC
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Dresden

Alexander Schiffler fiebert schon jetzt dem Wochenende und damit einer ganz besonderen Premiere entgegen. Erstmals werden die DSC-Sitzvolleyballer um den langjährigen Nationalspieler ein eigenes Turnier ausrichten. In der Halle des Sportschulzentrums am Messering erwarten die Ausrichter des „1. DSC-Sitzvolleyball-Turniers um den Elbflorenz-Cup“ ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Neben den beiden Gastgeber-Teams haben sich der deutsche Meister aus Leverkusen, Teams aus Berlin, Hamburg, Leipzig, Hoffenheim und sogar aus Prag und aus Breslau angekündigt.

„Das ist mehr als wir ursprünglich erwartet haben. Sicher liegt es auch daran, dass es so viele Turnier in Deutschland nicht gibt. Aber wir wollen, dass Bewegung in die Szene kommt“, freut sich Alexander Schiffler, der sich mit einigen Mitstreitern im Juli 2015 dem DSC anschloss und seither ein eigenes Team aufbaut. Und das sehr erfolgreich. „Wir haben derzeit zehn ständige Mitglieder und dazu zwei bis drei, die bei uns reinschnuppern. Das hat uns jetzt auch in die Lage versetzt, zum ersten eigenen Turnier mit zwei Mannschaften anzutreten, worüber wir natürlich sehr froh sind“, erklärt der Bronzemedaillengewinner der Paralympics von 2012. Wie er verrät, wird auch seine Ehefrau Michelle, die 2016 mit der USA-Nationalmannschaft bei den Paralympics Gold gewann, am Wochenende ebenfalls für den DSC aufschlagen.

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„Es sind nahezu alle aktiven Sitzvolleyball-Teams aus Deutschland am Start. Natürlich geht Leverkusen als Favorit ins Turnier, aber unsere erste Mannschaft rechnet sich auch einiges aus“, so der 36-Jährige, der selbst derzeit nicht für die deutsche Auswahl spielt, weil ihm durch Arbeit und Familie schlicht die Zeit dafür fehlt. Das Turnier am Wochenende ist für die deutschen Teams zugleich ein wichtiger Wettkampf in Vorbereitung auf die diesjährigen deutschen Meisterschaften am 13./14. Oktober in Berlin.

„Wir hoffen, dass wir einige Zuschauer und vielleicht auch künftige Mitspieler begeistern und ein wenig Werbung für unsere Sportart machen können“, meint Schiffler vor der Premiere, der in Zukunft noch viele Auflagen folgen sollen. „Wir wollen, dass es eine Tradition wird und dass wir die Qualität des Umfeldes weiter ausbauen können. Diesmal bezahlen die Teams Übernachtung und Verpflegung alles selbst. Vielleicht finden wir aber für die Zukunft noch Sponsoren, die uns dabei unter die Arme greifen“, hofft Alexander Schiffler.

Die elf Mannschaften spielen auf drei Feldern am Sonnabend ab 10 Uhr Vorrundenspiele in vier Gruppen. Die Platzierungsspiele beginnen am Sonntag um 9.30 Uhr, das Finale findet gegen 13 Uhr statt. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Von Astrid Hofmann

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