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Sport Regional DSC-Riege startet noch ein letztes Mal in der Bundesliga
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19:41 13.11.2018
Mannschaftskapitän Julia Vietor wird in Berlin einen kompletten Vierkampf für die Mannschaft des Dresdner SC turnen. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Für die DSC-Turnerinnen steht an diesem Wochenende wohl ein Abschied an. Am Sonnabend steigt in Berlin der vierte und damit letzte Bundesliga-Wettkampf dieser Saison. Nach den drei ersten Wettkämpfen im Frühjahr belegt der Erstliga-Aufsteiger erwartungsgemäß den achten Rang. Es müsste schon ein kleines Wunder geschehen, sollte sich das Tabellenschlusslicht noch vor dem Abstieg retten. In Stuttgart und Waging am See war die DSC-Riege auf Rang acht gelandet, in Monheim konnte sie Rang sieben erkämpfen und Steglitz hinter sich lassen. Aber als Gastgeber werden es sich die Turnerinnen aus der Hauptstadt nicht nehmen lassen, mit ihrem stärksten Aufgebot anzutreten und den Klassenerhalt perfekt zu machen.

DSC-Trainer Tom Kroker ist zuversichtlich, aber zugleich auch Realist: „Wir haben ja den Aufstieg nicht sportlich, sondern als Nachrücker am grünen Tisch geschafft. Wir wollten unseren Mädels die Chance bieten, sich einmal mit den Besten zu messen. Aber der Verbleib in der Eliteliga war von vornherein ein ganz schweres Unterfangen, da müssen wir jetzt schon auf große Patzer der anderen hoffen“, so der Coach, Dennoch glaubt er: „Ich denke, wir werden in Berlin unser bestes Mannschaftsergebnis erzielen. Die Mädchen sind gesund durchgekommen und wir können mit unserer besten Besetzung antreten.“

So wird auch Lucienne Fragel, die sich nach einem doppelten Armbruch wieder auf ein gutes Niveau herangekämpft hat, erstmals dabei sein. „Sie ist noch nicht wieder ganz bei einhundert Prozent, aber sie wird uns auf jeden Fall sehr helfen. Wahrscheinlich kommt sie an drei Geräten zum Einsatz, den Barren wird sie aber auf jeden Fall noch weglassen“, erläutert Kroker. Mannschaftskapitän Julia Vietor und auch die aus Chemnitz ausgeliehene Marie Quaas werden dagegen einen kompletten Vierkampf turnen. „Wir haben uns an mehreren Geräten deutlich verbessert im Vergleich zu den ersten Wettkämpfen des Jahres“, zeigt sich auch Julia Vietor zuversichtlich. „Vor allem die jüngeren Turnerinnen wie Mia Neumann, Sophia Viertel und auch Jule Mehnert haben viel Neues gelernt, die anderen vor allem ihre Übungen stabilisiert“, berichtet der Trainer.

Wie Tom Kroker verrät, möchte der DSC vielleicht auch wieder einen solchen Bundesliga-Wettkampf ausrichten: „Wir haben bei der Turnliga schon unser Interesse für das Jahr 2020 signalisiert“, so der Coach. Im vergangenen November waren die Dresdner nach 18 Jahren Pause erstmals wieder Gastgeber für einen Bundesliga-Wettkampf und bekamen danach von allen Seiten viel Lob für die hervorragende Organisation und auch die gute Zuschauerresonanz.

Damals verabschiedete sich übrigens mit Marlene Bindig das einstige Aushängeschild der DSC-Turnerinnen von der leistungssportlichen Bühne. Seitdem studiert die ehemalige deutsche Boden-Meisterin in Südtirol. Das Turnen fehle ihr schon, gab die 21-Jährige vor wenigen Wochen auf Schloss Albrechtsberg zu, wo sie für ihre Karriere mit dem Sportpreis der Landeshauptstadt geehrt wurde. In zwei Wochen, so verriet Tom Kroker, wird Marlene Bindig wieder ganz nah am Turngeschehen dran sein. „Die Veranstalter des Turniers der Meister von Cottbus riefen bei uns an, wollten sie als Experten-Moderatorin neben Ronny Ziesmer beim Weltcup verpflichten.“ Natürlich hat Bindig zugesagt und gibt so ihr Debüt am Mikrofon.

Von Astrid Hofmann

Die Dresdner Shorttrackerin Anna Seidel zeigt sich zu Saisonbeginn in bestechender Form. Die 20-Jährige verpasste beim zweiten Weltcup in Salt Lake City (USA) nur knapp ihren ersten Weltcup-Sieg. Über 1000 m fehlten der zweimaligen Olympia-Teilnehmerin lediglich drei Tausendstelsekunden zu Platz eins.

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