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Sport Regional DSC-Dreispringerin Jenny Elbe knackt in Dresden die Olympianorm
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13:41 15.05.2016
Jenny Elbe hat einen wichtigen Schritt in Richtung Olympische Spiele gemacht.  Quelle: S. Lohse
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Dresden

 Jenny Elbe hat einen wichtigen Schritt in Richtung Olympische Spiele gemacht. Beim DSCJugendmeeting im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion schaffte die Dreispringerin die Olympianorm. Gleich im ersten Versuch sprang Elbe 14,28 Meter. Gefordert sind 14,15 Meter. Dabei hatte die Dresdnerin zwar Rückenwind, ließ dafür aber am Absprung noch ein paar Zentimeter liegen. Elbe gehört neben Speerwerfer Lars Hamann zu den Hoffnungen der DSC-Leichtathleten für die Spiele in Rio.

Die 26-Jährige überbot ihre persönliche Bestmarke um acht Zentimeter und untermauerte auch im zweiten Durchgang mit 14,12 Meter ihre gute Leistung. Platz zwei belegte Neele Eckhardt (LG Göttingen) mit 13,41 Meter vor Alisa Semenova (DSC/12,26). „Vor dem Wettkampf war meine Aufregung größer als gedacht, zumal ich ein wenig angeschlagen aus dem Trainingslager gekommen bin. Jetzt bin ich natürlich unheimlich erleichtert“,erklärte Elbe, die im Winter ihre Technik umgestellt hat. „Ich hätte nicht geglaubt, dass es gleich so weit geht. Das gibt mir natürlich viel Motivation, bei den nächsten Wettkämpfen noch etwas drauf zu packen.“

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Auch ihr Trainer, Vater Jörg Elbe, freute sich: „Ich bin total happy, zumal sie beim Absprung noch nicht einmal das Brett getroffen, sondern noch einiges verschenkt hat. Das gibt uns jetzt Sicherheit und ich bin überzeugt, dass sie diese Weite bestätigen kann.“

Vereins-Sprint mit vielen Absagen

Die Organisatoren des Dresdner SC hatten sich rund um die Nachwuchswettkämpfe im Steyer-Stadion noch zwei besondere Highlights ausgedacht. Zum einen sollten Sportler der Dresdner Top-Vereine ihren schnellsten Sprinter küren.

Jenny Elbe hat einen wichtigen Schritt in Richtung Olympische Spiele gepackt. Beim DSC – Jugendmeeting im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion schaffte die Dreispringerin die Olympianorm. Gleich im ersten Versuch sprang Elbe 14,28 Meter.

Das 60-Meter-Rennen litt allerdings unter mäßiger Beteiligung. Dynamo und die Monarchs hatten abgesagt, DSC-Fußballer Olaf Sieradzki konnte nach einer Trainingsverletzung nur zuschauen. So traten am Ende nur HC-Elbflorenz-Handballer Tom Hartmann und Gert Küchler, Manager der Dresden Titans, gegen die DSC-Sprinter Jonathan Petzke und Tom Paulsen an. Und auch mit hohem Start und ohne Spikes hatten die beiden Leichtathleten leichtes Spiel, gewannen den Lauf souverän.

Rudolf-Harbig-Lauf

Kurz danach erinnerten die DSC-Sportler dann an Weltrekordler Rudolf Harbig. 75 Jahre nach dessen Weltrekord über 1000 Meter gingen in Dresden Nachwuchssportler aus Dresden, Leipzig, Cottbus und Pirna über die gleiche Distanz an den Start. Der einstige Weltrekord wurde dabei deutlich verfehlt.

sl (mit dpa)

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