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Sport Regional DSC-Damen vor zwei wegweisenden Spielen
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09:44 01.02.2017
Lucie Smutná (unten) war beim 3:1-Heimsieg des DSC gegen die Potsdamerinnen im Dezember schwer gefordert, hielt den Ball aber für Valerie Courtois im Spiel. Trainer Alexander Waibl und Katharina Schwabe beobachten die Szene (v. l.).
Lucie Smutná (unten) war beim 3:1-Heimsieg des DSC gegen die Potsdamerinnen im Dezember schwer gefordert, hielt den Ball aber für Valerie Courtois im Spiel. Trainer Alexander Waibl und Katharina Schwabe beobachten die Szene (v. l.). Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Während am vergangenen Wochenende in Mannheim das Pokalfinale über die Bühne ging, hatten die DSC-Volleyballerinnen noch mal einen kurzen Moment zum Durchatmen und Kraft sammeln für die kommenden Aufgaben. „Vor uns stehen zwei kompakte Wochen“, erklärt Trainer Alexander Waibl. Das harte Programm startet heute Abend beim Tabellenvierten Potsdam, geht am Sonntag mit dem brisanten Spitzenduell bei Tabellenführer Schwerin weiter. Danach folgen am kommenden Mittwoch das Champions-League-Heimspiel gegen Vakifbank Istanbul und zum Abschluss die Bundesliga-Partie gegen die Roten Raben Vilsbiburg.

Doch erst einmal liegt der Fokus auf den nächsten beiden Aufgaben. Und die weisen in gewisser Weise die Richtung. Mit zwei vollen Erfolgen könnte sich der Titelverteidiger erneut die beste Playoff-Ausgangsbasis erarbeiten. „Wenn wir um Platz eins spielen wollen, darf man keine Punkte liegen lassen“, weiß Alexander Waibl, der seinen Damen aber keinen zusätzlichen Druck machen möchte und deshalb schnell anfügt: „Das Wichtigste ist, dass wir unter die ersten Drei kommen. In den Playoffs werden die Karten ohnehin neu gemischt.“ Von den noch sieben ausstehenden Vorrunden-Partien sind jene in Potsdam und Schwerin die schwersten auf fremdem Parkett.

Auch wenn der SC Potsdam als Vierter (28 Punkte) bereits neun Zähler Rückstand auf den Tabellenzweiten DSC (37) hat, ist dieser Kontrahent vor allem daheim nicht zu unterschätzen. „Sie haben angriffsstarke Spielerinnen auf Außen, der Diagonalen und auch in der Mitte, zudem sind sie auch in der Block- und Feldabwehr sehr gut“, befindet der DSC-Coach, der ein „enges Spiel“ erwartet. Bisher konnten die Schützlinge des neuen Trainers Davide Carli sechs der sieben Heimpartien gewinnen. So wurde auch Stuttgart mit 3:1 besiegt. Nur gegen Schwerin musste man sich zum Saisonauftakt in der Halle am Luftschiffhafen geschlagen geben.

Dennoch will Trainer Alexander Waibl mit seinem Team die drei Punkte mit nach Hause nehmen, um dann am Sonntag mit gestärktem Selbstbewusstsein bei Spitzenreiter Schwerin aufzuschlagen. Die Mecklenburgerinnen haben nur noch zwei Punkte Vorsprung vor dem DSC und Pokalsieger Stuttgart. Dass diese drei Mannschaften die ersten drei Plätze unter sich ausmachen, dürfte angesichts des klaren Vorsprungs auf die Verfolger so gut wie sicher sein. Doch die spannende Frage bleibt, in welcher Reihenfolge sie die Hauptrunde beenden werden.

Waibl hat in Potsdam wieder die Qual der Wahl, wem er das Vertrauen in seiner Startformation schenkt. Lediglich hinter dem Einsatz von Mittelblockerin Erin Johnson (Schulterprobleme) steht noch ein Fragezeichen.

Von Astrid Hofmann