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Sport Regional Cashman gewinnt Sommerpreis
Sportbuzzer Sport Regional Cashman gewinnt Sommerpreis
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10:52 16.07.2018
Martin Seidl (Mitte) siegte im dritten Rennen in Seidnitz auf Saxonia. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Nicht der große Favorit Yaa Salaam mit Eduardo Pedroza im Sattel, sondern Stallgefährte Cashman hatte im Großen bwin-Sommerpreis am Ende die Nase vorn. Der fünfjährige Fuchshengst mit Jozef Bojko im Sattel setzte sich am dritten Renntag auf der Galopprennbahn in Seidnitz im Listenrennen über 1900 m souverän mit eineinhalb Längten durch und heimste die Siegprämie von 14 000 Euro ein. Für Trainer Andreas Wöhler aus Gütersloh war es im Prinzip egal, schließlich landete er mit dem Vorjahreszweiten Cashman und dem erst dreijährigen Stallgefährten Wesenberg einen Doppelerfolg und Favorit Yaa Salaam – ebenfalls aus seinem Quartier – fasste als Vierter ebenfalls noch Preisgeld ab. Der 47-jährige Jozef Bojko strahlte übers ganze Gesicht und meinte: „Cashman liebt die Bahn in Dresden und der Rennverlauf war auch ideal. Es war wichtig, dass ihm keiner mehr so richtig auf die Pelle rückte, denn insgesamt ist der Hengst ein bisschen launisch“, verriet der kleine Slowake, der am Sonntag schon wieder in seiner Heimat im Derby antrat.

Für die 5178 Besucher gab es an diesem Renntag bei strahlendem Sonnenschein einen Mix von Favoritensiegen und großen Überraschungen. Konnten in den ersten drei Rennen noch jeweils die Favoriten die Konkurrenz in Schach halten, gab es bereits in Rennen Nummer vier mit dem Sieg des 189:10 gewetteten Forever mit Maxim Pecheur im Sattel einen absoluten Außenseitererfolg. Das wurde dann aber im sechsten Rennen, dem vierten Lauf zur Mitteldeutschen Galoppserie, noch getoppt. Mit Belinda Too aus dem tschechischen Stall von Trainerin Helena Vorsilkova hatten wohl die wenigsten gerechnet, doch die fünfjährige Stute unter Andreas Helfenbein verwies Mitfavorit Kazzun und Free Beauty auf die Plätze und der Toto zahlte auf den Sieg 217 Euro für zehn Euro. Für Kazzun aus dem Münchner Quartier von Werner Glanz endete der Renntag später noch sehr schmerzhaft. Der vierjährige Fuchswallach verletzte sich beim Rückweg zum Transporter, als er einen Zaun überspringen wollte, schwer und musste in eine Nossener Tierklinik gebracht werden. Noch schlimmer hatte es im ersten Rennen Rosary erwischt. Die vierjährige Stute, die im brandenburgischen Luckaitz von Daniel Paulick trainiert wurde, verletzte sich im Rennen ohne Fremdeinwirkung, musste von Wladimir Panov angehalten und später eingeschläfert werden.

Einen Außenseitererfolg gab es dann auch im siebenten Rennen, als der 112:10 gewettete Finnley den zweiten Tageserfolg für Trainer Andreas Wöhler holte und damit auch einen erhofften Dresdner Erfolg vereitelte. Zwar konnte Chalcot aus dem Stall von Claudia Barsig die Seidnitzer als Dritte retten, doch Top-Favorit Adao, von Stefan Richter betreut, musste diesmal mit dem sechsten Platz vorlieb nehmen. Zumindest einen Sieg hatte Richter zuvor schon mit der dreijährigen Saxonia feiern können und das blieb der einzige Dresdner Erfolg an diesem Renntag.

Insgesamt aber zeigten sich die verantwortlichen des Dresdner Rennvereins am Ende sehr zufrieden, zumal der Gesamtumsatz mit 127 216,94 Euro rund 6000 Euro über dem Vorjahresergebnis lag. Nach der Sommerpause läutet die Startglocke am 2. September wieder in Seidnitz, dann wird es auch wieder ein Ponyrennen geben.

Von Astrid Hofmann

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