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Sport Regional Bundesliga fährt „Rund um Sebnitz“
Sportbuzzer Sport Regional Bundesliga fährt „Rund um Sebnitz“
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10:52 13.07.2018
Frederik Hähnel (r.) aus Neustadt in Sachsen fährt in der Rad-Bundesliga auch „Rund um Sebnitz“. Quelle: Daniel Förster
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Sebnitz

Der Rennradklassiker „Rund um Sebnitz“ ist 2018 erstmals Teil der Rad-Bundesliga und die Kunstblumenstadt einer von zehn Austragungsorten der wichtigsten Rennserie im Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Die 43. Auflage des prestigeträchtigen Straßenrennens wird am 9. September erneut als „Volksbank Classics“ ausgetragen. Damit gibt der Sebnitzer Radfahrerverein 1897 dem traditionsreichen Eintagesrennen eine neue Attraktivität. Immerhin lockt die seit 2002 bestehende Rundesliga die gesamte zweite deutsche Liga des Radsports nach den ProTour-Profis an den Start. Allein in der Männerklasse haben sich zu Saisonbeginn Ende April 150 Radsportler von 20 professionellen und semiprofessionellen Teams eingeschrieben. Bei den Frauen sind es 85 Starterinnen in neun Mannschaften, darunter auch aus der Schweiz.

„Damit erwarten wir ein riesiges, noch nie da gewesenes Starterfeld“, sagt der 62-jährige Wolfgang Egert voller Vorfreude. Obwohl der Zweiradspezialist nach 22 Jahren sein Ehrenamt als Vorsitzender des ausrichtenden Sebnitzer RV an Jens Hauswald abgegeben hat, ist er voll in die Organisation integriert. Schließlich sind auch seine Bemühungen, dass Sebnitz Schauplatz dieses Sportereignisses wird, von Erfolg gekrönt worden. Die Rennen der Bundesliga-Serie sind eine wichtige Station junger Radsportler auf dem Weg nach oben, heißt es vom BDR. Nicht umsonst ist für die Rennfahrer eines der wichtigsten Saisonziele, dort gut abzuschneiden. Der Wertungslauf in Sebnitz ist neben Langenweißbach (Deutsche Bergmeisterschaft am 12. Mai) und Chemnitz (Erzgebirgs-Rundfahrt am 13. Mai) der dritte in Sachsen und der vorletzte von insgesamt zehn der diesjährigen Serie. Die Rennen werden wie gehabt auf der 6,54 Kilometer langen Berg-und-Tal-Runde (je 92 Höhenmeter) ausgetragen.

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In der Männerklasse, in der aus dem hiesigen Landkreis der 18-jährige André Hagen aus Pirna und der 22-jährige Frederik Hähnel auf der Meldeliste der Serie stehen, führt der einstige Querfeldein-Europa- und Weltmeister Philipp Walsleben (30) aus dem brandenburgischen Kleinmachnow nach fünf Rennen die Gesamtwertung an. Spitzenreiterin bei den Frauen ist derzeit Bahn- und Straßenradfahrerin Tatjana Paller (22, U23-Europameisterin im Punktefahren) aus Unna.

Von Daniel Förster