Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Top-Thema Es wird wieder ermittelt
Sonntag Top-Thema Es wird wieder ermittelt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:17 04.09.2015
Tatort-Kommissare: Typen mit Ecken und Kanten Quelle: dpa

Es passiert eher selten, dass Fernsehfiktion dem wahren Leben auf Augenhöhe begegnet. Doch hier ist es der Fall: Im Jahr 2014 wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik stolze 96,5 Prozent aller Tötungsdelikte aufgeklärt. Die Ermittler sind in der Realität also fast so erfolgreich wie im "Tatort". Und das will was heißen. Sonntags zur Hauptsendezeit werden die Täter derart zuverlässig überführt, dass man besser nicht als Mörder auf der Besetzungsliste landet: Die Wahrscheinlichkeit, gegen 21.45 Uhr noch in Freiheit zu sein, tendiert gegen null.

Wussten Sie schon?

Der Ufa- und Bühnenstar Walter Richter hat Kommissar Trimmel schon vorm "Tatort"-Debüt gespielt. "Exklusiv!" wurde 1971 als zweite Folge wiederholt und basiert wie alle elf Fälle auf Friedhelm Werremeiers Romanen.

Seit Hauptkommissar Paul Trimmel am 29. November 1970 "Im Taxi nach Leipzig" fuhr, ist der "Tatort" weit mehr als eine bedeutsame Krimireihe, die das Land eint; in 45 Jahren und 953 Folgen hat er sich förmlich zur Enzyklopädie bundesdeutscher Befindlichkeiten gemausert. Der Trendforscher Eike Wenzel spricht vom "populären Gedächtnis unserer Gegenwartskultur". Die 1000er-Marke vor Augen und kein Ende in Sicht. Und weil auch an diesem Sonntag Nr. 954 neben zeithistorischer Relevanz für gute Unterhaltung sorgen dürfte, will Jochen Vogts Krimifachbuch "Medienmorde" im "Tatort" sogar den "wahren deutschen Gesellschaftsroman" erkennen.

Namhafte Regisseure

Gesellschaftsroman, das klingt nach Theodor Fontane, Thomas Mann, Alfred Döblin und ein bisschen nach dem Überschwang eines großen Fans, der der Literaturwissenschaftler zweifelsfrei ist. Angesichts der langen Liste bedeutsamer "Tatort"-Autoren klingt "Gesellschaftsroman" aber auch wieder angemessen. Das Gleiche gilt für die Regie. Von Dieter Wedel über Wolfgang Petersen bis Margarethe von Trotta und Dominik Graf ist längst die Crème de la Crème deutscher Filmemacher am Langzeitprojekt "Tatort" beteiligt. Irgendwann machen sie alle mit.

Wussten Sie schon?

In der Regel beginnt jeder „Tatort“ mit einer Tat und endet mit dem Täter. Lena Odenthals Fall "Der Wald steht schwarz und schweiget" vom Mai 2012 jedoch ging ergebnislos aus – wurde aber online fortgesetzt.

Dabei hatte die Geburt des beharrlichsten Qualitätsformats deutscher Herkunft mehr mit Konkurrenz und Bürokratie zu tun als mit dem erklärten Ziel, Fernsehgeschichte zu schreiben. Zwei Jahre zuvor – Heintje führte gerade die Hitparade an und Richard Nixon die USA – hatte "Der Kommissar" im ZDF als erster Serienpolizist ein Privatleben, das von Bedeutung war. Und es wurde – anders als im sterilen Fernsehen jener Tage üblich – gern mal außerhalb der Studios gedreht. Das Publikum war begeistert. Und zwar so sehr, dass die ARD als Konkurrenten den Hamburger Kriegswitwer Trimmel elf Folgen lang zwischen Mordkommission, Stammkneipe und Etagenwohnung auf Täterjagd schickte.

Wussten Sie schon?

Während sieben Kommissare pensioniert wurden und fünf versetzt, sind vier im Dienst getötet worden, zuletzt Cenk Batu durch eine SEK-Kugel. Wachtmeister Howald nahm sich 1990 in Bern das Leben.

Während sieKommissare pensioniert wurden und fünf versetzt, sind vier im Dienst getötet worden, zuletzt Cenk Batu durch eine SEK-Kugel. Wachtmeister Howald nahm sich 1990 in Bern das LebenMenschlich, sehr menschlich zeigte sich nicht nur der NDR-Kauz mit dem lockeren Regelverständnis, sondern bald auch ein zügig wachsendes Kollegium in Stuttgart und Mannheim, Köln oder München, Westberlin, bald gar Wien. Damit sollte die verinselte ARD endlich dem föderalen Charakter des Staatsvertrags gerecht werden, sich wandeln vom Organisationsapparat zum Organismus, wenn man so will. Ganz im Sinne des berühmten Hochzeitsmottos "Einzeln sind wir Worte, gemeinsam ein Gedicht" – auch wenn die Poesie darin eher hart und brutal daherkam.

Erfolg mit echten Typen

1970 war das Land verunsichert wie lange nicht. Studentenunruhen, Pillenknick, Auschwitz-Prozesse, Baader-Meinhof-Gruppe, sexuelle Revolution, ein Alt-Nazi im Kanzleramt, das Erlahmen des Wirtschaftswunders: Die Verwerfungen der Sechziger hatten das saturierte Nachkriegsland der Gegenwart entfremdet.

Wussten Sie schon?

Als Lessing bleibt Christian Ulmen in Weimar ohne persönliche Anrede. Ein Schicksal, das er mit Bruno Ehrlichers Partner Kain teilt, der vornamenlos blieb, sowie Zolloberinspektor Kressin in den Siebzigern.

Das neue Leitmedium Fernsehen jedoch fand keine bessere Antwort auf die Angst vor Modernisierungswucht und Werteverfall, als den bewährten Ordnungsstaat bis tief ins Unterhaltungsprogramm hinein zu simulieren. Wie im "Stahlnetz", jener NDR-Reihe, die Polizeiberichte im Wochenschauton zu Alltagsthrillern mit Staraufgebot verarbeitet hat. Ein Straßenfeger. Schon bevor WDR-Fernsehspielchef Gunther Witte daraus den "Tatort" machte: mit realistischen, aber erdachten Plots, unregelmäßig, aber verlässlich wiederkehrenden Protagonisten, rechtsstaatlich statt obrigkeitshörig, mit echten Typen aus den Daseinswelten der Durchschnittszuschauer mit all ihren Spießigkeiten und Ausbruchsversuchen.

Raue Wirklichkeit vs. Schmunzelkrimi

Es war die Geburt von Bulettenfan Heinz Haferkamp, dem Hansjörg Felmy ab 1974 eine nonchalante Lässigkeit verlieh. Von Melchior Veigl, den Gustl Bayrhammer zwei Jahre zuvor weißwurstig konservativ, aber mit Dackel als Weibsersatz durchaus zukunftsweisend spielte. Von Horst Schimanski, der dank Götz Georges fragiler Männlichkeit die starre Struktur führungsstarker Bürokraten (plus zwei Bürokratinnen) mit einem gleichberechtigten Partner namens Thanner aufbrach – und mit fäkaler Vielfalt im Vokabular zugleich das Monument des sittenstrengen Wachtmeisters präsentiert. Von Paul Stoever, der dem Format jene Heiterkeit verlieh, die Manfred Krug ohnehin aus jeder Regung quoll.

Wussten Sie schon?

Ginge es nach der Quote, wäre Frank Thiel der beliebteste Kommissar. Stichhaltiger ist das Ranking der Fanseite "Tatort-Fundus", wo Borowski und Lannert führen. Ganz unten: Zuschauerkrösus Tschiller.

Lange also vor einem Pathologen mit kleinwüchsiger Assistentin, zwei internetaffinen Quereinsteigern im Dichternest Weimar oder 300 Leichen pro ironiefreier RTL-Reminiszenz von Til "Bang" Schweiger als Nick "Boom" Tschiller hat der "Tatort" die irritierende Welt vorm Wohnstubenfenster mit der Leichtigkeit des Feierabends dahinter versöhnt. Weil das kollektive Entspannungsbedürfnis zum Wochenstart aber zugleich mit der rauen Wirklichkeit kontrastiert wurde, entstand aus Sicht des Soziologen Hendrik Buhl "Politainment par excellence" – ein Hybrid aus Gesellschaftspolitik und Unterhaltung, der im Vergleich zur Flut heutiger Schmunzelkrimis umso mehr brilliert.

Produktion auf Kinoniveau

Dass der Quotenschnitt nach einer Delle zur Jahrhundertwende auf Achtstelligkeit zusteuert, hat indes viele Gründe – erlesene Darsteller von Ulrich Tukur über Dagmar Manzel bis Devid Striesow zum Beispiel. Der Ruhm des Evergreens überstrahlt die Angst vorm Sackbahnhof Serienermittler, dem ein Horst Tappert als "Derrick" nie entkommen ist. Dazu gibt es Produktionsbedingungen auf Kinoniveau nebst Oasen voller Autoren, die der Drehbuchwüste Deutschland Sittengemälde von Innovationskraft und Bewahrungsdynamik schrieben.

Wussten Sie schon?

Ganze sechs Folgen wurden bislang nie wiederholt. Drei wegen diskriminierender Inhalte, je eine aus Lizenz- oder Jugendschutzgründen, "Der gelbe Unterrock" (SWR, 1980), weil er als schlicht zu schlecht galt.

Nichts aber fundierte den Erfolg nachhaltiger als ein lange vernachlässigtes Terrain: das Milieu. Erst im "Tatort" wurde die Unterschicht vom notorischen Subjekt zum möglichen Objekt der Untat, die dabei vom Rotlicht der Kieze ins Neonlicht der Macht wanderte – und damit sind nicht die Herrschaften in Derricks Grünwalder Villen gemeint, sondern Entscheidungsträger bis tief in Vereine, Verbände, Finanzvorstände hinein, von Parteien, Ämtern, Polizei ganz zu schweigen.

Das Erfolgsgeheimnis

So, wie sich die Gesellschaft jenseits alter Werte und Orientierungen ausdifferenziert, befindet der Berliner Medienforscher Jo Groebel, so tut es auch der "Tatort". Er lässt "gerecht und ungerecht, privat und beruflich, heldenhaft und feige" ineinanderfließen. Und das, resümiert Groebel, "macht seinen Erfolg aus".

Wussten Sie schon?

Selige Monopolzeiten: 1974 brachte es der Kieler Kommissar Finke auf eine Quote von 76 Prozent, vier Jahre später sahen 26,57 Millionen Zuschauer Curd Jürgens in „Rot – rot – tot“ beim Morden zu. Rekord.

Die Mehrheitsgesellschaft, das suggerieren bald 1000 Täterprofile jeder Art, ist selbst da voll dunkler Ecken, wo die Sonne lacht. Jeder noch so unauffällige Bürger kann zum Raubmörder, Serienkiller, Bankräuber, Triebtäter, Anlagebetrüger, Kleinkriminellen oder Menschheitsverbrecher werden. Und jeder ist es in bald 1500 Stunden Sendezeit theoretisch schon geworden. Fast jeder. Denn um das Publikum nicht aller Hoffnung zu berauben, blieben wenigstens die Ermittler trotz wachsenden Hangs zur Rechtsbeugung der Wahrheitsfindung verpflichtet. Der Gerechtigkeit. Dem Guten.

Wandel der Kommissare

Dennoch: So, wie die Taten aller Fernsehkrimis auch dank des "Tatorts" im Kontext diverser Lebensumstände bewertet werden, verändert sich auch das Persönlichkeitsprofil der Kommissare. Und zwar zulasten klarer Grenzen, wie es Medienforscherin Joan Bleicher von der Uni Hamburg ausdrückt. Standen die Ermittler den Verdächtigen bis in die Neunzigerjahre "kontrastiv gegenüber", sind die Hauptfiguren nun "psychologisierter, ausdifferenzierter". Soziopathen wie Faber, Feenwesen wie Sänger, Macker wie Tschiller, Gettokids wie Gümer, Seelenwunde wie Odenthal, Freaks wie Stellbrink, Säufer wie Steier – wer heutzutage ermittelt, teilt mit dem Fernsehvolk nicht nur den Bildschirm, sondern auch die Schwächen. Umso mehr erstaunt die Makellosigkeit der Neuen von Nürnberg.

Wussten Sie schon?

1998 lief „Ein Hauch von Hollywood“ (SFB) wegen mangelnder Bildqualität nach 22 Uhr, voriges Jahr traf es „Franziska“, deren qualvoller Tod zu verstörend war.

Statt skurriler Kleidung oder sonstiger Fimmel fiel beim fränkischen Debüt allenfalls die Sprache ringsum aus der Norm. Doch selbst seltsam gekünstelt sorgte der Dialekt für Heimatverbundenheit. Irgendwer babbelt, sächselt, schwäbelt, grantelt, nuschelt garantiert, wenn die Spurensicherung an derzeit 20 Tatorten auftaucht.

Hochglanzkatalog regionaler Eigenart

Hannover mag mangelnde Präsenz bei Lindholms Einsätzen beklagen, Wien den fehlenden Schmäh seit Mareks Abgang, das Saarland seine skurrilen Charaktere – meist ist der "Tatort" ein markenbewusster Hochglanzkatalog regionaler Eigenart, den kein Tourismusbüro finanzieren könnte. Wieso sonst sind zwischen Rhein und Ruhr dauernd Kölns Dom oder alte Zechen im Bild? Weshalb radelt Kommissar Thiel ständig über Münsters Prinzipalmarkt? Und warum nehmen seine Hamburger Kollegen seit jeher vom Fischmarkt nach Blankenese den Umweg über die Reeperbahn?

Wussten Sie schon?

Für seine Augen und Beine im Vorspann bekam der Schauspieler Horst Lettenmeyer einmalig 400 Mark, wogegen er bis heute erfolglos vorgeht. Als Trostpflaster spielte er 1989 in Duisburg ein Mordopfer.

Und wenn sie nicht radeln, dann sind sie alle in Autos unterwegs, die noch mehr Kitt zwischen Produkt und Publikum kleben. Sportwagenvermittelte Freiheitsliebe in Ludwigshafen, kleinwageninduzierte Betulichkeit am Bodensee, Thiels Vadder im Taxi oder Inga Lürsens Kleinbürgertraum mit Stern: Am letzten analogen Lagerfeuer der Republik fungieren selbst Fortbewegungsmittel als Bindemittel und liefern somit ein weiteres Stück Corporate Identity wie sonst nur Seifenopern à la "Lindenstraße". Die allerdings müssen sich mit einem Bruchteil der Zuschauer begnügen, während Prof. Boerne (mit Jaguar) und Nick Tschiller (mit Sixpack) den Quotenrekord im Wechsel über 13 Millionen geschraubt haben.

Standfest wie ein Eiche im Gegenwind

Befeuert wird der "Tatort" von PR auf allen Ebenen. Es gibt Fachtage, Dissertationen, Fanclubs, Public Viewing, Radioeditionen, Zeitungsrubriken samt Second Screen, der jede Erstausstrahlung mit Abertausenden von Tweets in Echtzeit begleitet. Dass die vorwiegend kritisch sind, ändert nichts am Sog. Bevor Tukurs Bühnenepos "Im Schmerz geboren" alle wichtigen Fernsehpreise gewann, hat es online von manchen Prügel bezogen. Selbst seltener Defätismus wie Til Schweigers Suada gegen die Titelmelodie kratzen nicht am Markenkern.

Wussten Sie schon?

20 Ermittler bringen es auf nur einen Einsatz. Darunter Günther Maria Halmer, Diether Krebs und gleich zweimal Klaus Löwitsch. Zuletzt erwischte es Klaus Wildbolz 1996 als Wiener Inspektor Becker.

Was stört es die Eiche … Zu stramm steht sie im Gegenwind der digitalen Gegenwart, sturmfest und flexibel. Bei all den Gewissheiten vom Einstieg mit Plastikbecher am Fundort bis hin zum Happy End haben die Hauptfiguren längst Migrationshintergründe, Körperbehinderungen und professionellen Humor. Es gibt Homosexuelle als Darsteller und einen leicht irrealen, aber löblichen Frauenüberhang, der Freiburg demnächst Heike Makatsch beschert und Dresden das erste rein weibliche Team.

Kommissare wie du und ich

Im strengen Proporzsystem der ARD bleiben damit vorerst nur Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern "Tatort"-frei. Es sei denn, zur 1000. Folge zaubert der MDR ein Team in, sagen wir: Dessau aus dem Hut. Doch egal wo – das Wirkprinzip bliebe bestehen: Mit dem Täter landet am Ende auch die Angst der Zuschauer vorm Alltag hinter Gittern, erwirkt durch Kommissare wie du und ich. Mal scheu, mal arrogant, oft kompetent, längst fehlbar, selten hässlich, noch seltener schön und trotz aller Macken herrlich normal.

"Soziale Rollenspieler" nennt sie der Soziologe Carsten Heinze. Platzhalter des Pöbels, die dessen Freud und Leid, Ängste und Wünsche in sich vereinen. Am Sonntag ist die Sommerpause beendet. Nach Wochen voller Wiederholungen steht ein frischer "Tatort" aus Luzern auf dem Programm. Es wird wieder ermittelt. Bis in alle Ewigkeit.

Von Jan Freitag

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Top-Thema Sicherheit im Straßenverkehr - Ein Volk von Auto-Piloten

Schweden hat dem Verkehrstod den Kampf erklärt. Mit dem Projekt "Vision Zero" wollen die Skandinavier die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2050 auf null reduzieren. Doch der Vorstoß ist strittig: Wo endet die Schutzfunktion des Staates? Und wo beginnt der Eingriff in die Freiheit des Einzelnen?

Dirk Schmaler 04.09.2015
Top-Thema Die Deutschen sind Draußensitzer geworden - Der lange Sommer der Gastronomie

Die Deutschen haben die Lässigkeit entdeckt: Noch nie haben wir so viel draußen gegessen und getrunken wie heute. Warum eigentlich? Wieso verwandeln wir ganze Stadtviertel in Außengastronomie-Zonen? Und wer muss leider drinnen bleiben? Eine Betrachtung.

Thorsten Fuchs 28.08.2015
Top-Thema Eröffnung der "Grimmwelt" in Kassel - Dornröschen in der Waschanlage

Prinzessinnen im Todesschlaf, hungrige Wölfe, garstige Hexen – die Märchensammlung der Brüder Grimm spart nicht an gruseligen Szenen. In dieser Woche eröffnet in Kassel die neue "Grimmwelt". Wie geht ein modernes Museum mit den Grausamkeiten um? Ein neuer Blick auf eine alte Debatte.

28.08.2015