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Umland Wiederaufbau im Neundorfer Chemiewerk genehmigt
Region Umland Wiederaufbau im Neundorfer Chemiewerk genehmigt
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19:01 20.04.2018
Das Chemiewerk Schill und Seilacher im Pirnaer Ortsteil Neundorf.
Das Chemiewerk Schill und Seilacher im Pirnaer Ortsteil Neundorf. Quelle: Daniel Förster
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Pirna

Der Wiederaufbau der im Dezember 2014 bei einer Explosion zerstörten Fertigungsanlage auf dem Gelände des Chemiewerks Schill und Seilacher im Pirnaer Ortsteil Neundorf kann schneller starten als zunächst geplant. Das Landratsamt in Pirna hat jetzt dem vorzeitigen Beginn für die Errichtung der Gebäudehülle der P1-Anlage per Bescheid genehmigt. Bereits im Januar hatten die Behörden einem vorzeitigen Abriss der Reste der alten Anlage zugestimmt.

Die neue Anlage, bei der künftig auf eine ganze Reihe von bisher verwendeten Stoffen verzichtet wird, erhält eine explosionssichere Hülle inklusive Druckableitungsklappen und einer Stahlnetzbespannung, heißt es in einer Ankündigung des Unternehmens. Geplant sei zudem eine Lärmschutzwand. Der Kamin der Anlage wird in den hinteren Teil des Werksgeländes und ist damit künftig weiter von den Anwohnern entfernt. „Wir werden die Anlage so sicher wie nur möglich gestalten“, betont noch einmal der Betriebsleiter in Neundorf, Uwe Dittrich.

Bei der Explosion im Dezember 2014 waren ein Mitarbeiter getötet, vier weitere verletzt worden. Die Wucht hatte große Blechteile meterweit durch die Luft geschleudert, einige landeten sogar auf den Dächern benachbarter Häuser. Die Kosten für den Wiederaufbau werden auf sechs bis sieben Millionen Euro geschätzt.

Von seko

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