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Umland Niedrigere Abwassergebühren in Coswig ab 2021 angekündigt
Region Umland Niedrigere Abwassergebühren in Coswig ab 2021 angekündigt
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13:11 15.02.2020
Die Einwohner der Stadt Coswig können auf eine Absenkung der Abwassergebühren hoffen. Quelle: dpa
Coswig

Die Einwohner Coswigs zahlen voraussichtlich im nächsten Jahr weniger Gebühren fürs Abwasser. In den kommenden Monaten steht die Neukalkulation für die Jahre 2021 bis 2025 an. „Wir gehen davon aus, dass wir das Schmutzwasserentgelt senken können“, sagte Jörg Morgenstern, Chef des Eigenbetriebes Kommunale Dienste Coswig, als er im Stadtrat den Wirtschaftsplan für dieses Jahr sowie die mittelfristige Finanzplanung präsentierte.

Halber Euro je Kubikmeter werden gespart

Gegenwärtig wird ein Arbeitspreis von 1,75 Euro netto pro Kubikmeter Schmutzwasser verlangt. Die Gesamteinnahmen der Abwassersparte lagen bei über 2,3 Millionen Euro in 2018 sowie von knapp 2,2 Millionen Euro im vorigen Jahr. Nach Abzug von Ausgaben und Steuern verblieb jeweils ein Jahresgewinn von 785 510 Euro (2018) und 478 390 Euro (2019). Für 2020 geht Morgenstern beim Gesamterlös von einem konstanten Niveau zu den Vorjahren aus. Hier hat er rund 2,1 Millionen Euro als Einnahmen sowie ein Gewinn von 535 318 Euro veranschlagt. Letzterer werde zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals eingesetzt, wie es im schriftlichen Wirtschaftsplan heißt.

In der mittelfristigen Finanzplanung hat der Eigenbetrieb ab 2021 ein Schmutzwasserentgelt von 1,20 Euro je Kubikmeter netto angesetzt, eine Absenkung um 0,55 Euro je Kubikmeter. Die Zahl stelle nur „einen ungenauen Vorgriff“ auf die genaue Entgeltkalkulation dar, betont Morgenstern. Der genaue Entgeltwert könne höher oder niedriger liegen.

Auch wenn die neue Kalkulation der Abwassergebühren noch nicht feststeht, können die Coswiger durchaus auf eine Ersparnis von rund einem halben Euro je Kubikmeter Schmutzwasser hoffen. Denn durch die im Finanzplan veranschlagte Absenkung bleiben bei geringeren Jahreseinnahmen – jeweils 1,7 Millionen Euro ab 2021 – immer noch stattliche Gewinne von rund 350 00 Euro (2021), knapp 299 00 Euro (2022) und rund 327 000 Euro (2023) unterm Strich stehen.

Von Silvio Kuhnert

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