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Umland Welche Bauvorhaben in diesem Jahr auf der Festung Königstein geplant sind
Region Umland Welche Bauvorhaben in diesem Jahr auf der Festung Königstein geplant sind
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21:35 02.03.2020
Für Bauleute geht die Arbeit auf der Festung Königstein niemals aus. Quelle: PR
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Königstein

Für Bauleute geht die Arbeit auf der Festung Königstein niemals aus. „Insgesamt sind in diesem Jahr für Baumaßnahmen Haushaltsmittel in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro eingeplant“, berichtet Kai-Uwe Beger, der beim Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) für die Feste zuständige Sachgebietsleiter. So stehen an zahlreichen Objekten Vorhaben zum Bauunterhalt wie Dachreparaturen, Putz- und Malerarbeiten, Fensterreparaturen, Betonsanierungen sowie Fels- und Mauersicherungen an.

Altes und Neues Zeughaus werden für neue Ausstellungen fit gemacht

Zu den größeren Baustellen gehören derzeit das Alte und Neue Zeughaus. Die beiden Gebäude werden für neue Ausstellungen fit gemacht. Im Alten Zeughaus lässt das SIB unter anderem den Saal renovieren. „Der Putz muss erneuert werden. Zudem sind Maler- und Elektroarbeiten notwendig“, berichtet Beger. Ende Juli dieses Jahres öffnet in den Räumen eine Schau über die Artillerie sowie die Nah- und Fernverteidigung der Bergfestung.

Die Alte Kaserne aus dem Jahr 1588 auf dem Königstein ist dringend sanierungsbedürftig. Quelle: Marko Förster

Das Neue Zeughaus wurde bereits im Zuge der Sanierung der Westbebauung instand gesetzt. Nun ist die Ausstattung im Inneren des Gebäudes an der Reihe. Das Militärhistorische Museum Dresden möchte dort ab dem 6. Juni eine Kulturgeschichte befestigter Orte und Festungen präsentieren. Zur Vorbereitung des Ausstellungsaufbaus von über 200 Objekten und Bildern lässt das SIB Wände verkleiden, Vitrinen und Podeste montieren sowie Verdunklungsanlagen vor den Fenstern zum konservatorischen Schutz der Exponate anbringen.

Bald grünes Licht für Sanierung der Alten Kaserne

Derweil wirft das nächste große Sanierungsvorhaben seine Schatten voraus. Die Alte Kaserne, der wohl älteste erhaltene Kasernenbau in Deutschland, wartet wegen morscher Dachbalken, bröckelnder Decken und Löcher im Boden auf eine Ertüchtigung. „Die Entwurfsplanungen für die Sanierung sind abgeschlossen. Die Unterlagen sind zur Genehmigung im sächsischen Finanzministerium eingereicht“, sagt Beger. Er hofft, dass es bald grünes Licht gibt.

Auf der Agenda steht die komplette Sanierung vom Dach bis in den Keller des 1588 errichteten und 112 Meter langen Gebäudes. Darin werden wieder Serviceräume für Besucher, wie Museumsshop, Restaurant „Zum Musketier“ und WC-Anlagen, geschaffen. Darüber hinaus sind Sozialräume für die Festungsmitarbeiter und neue Ausstellungsbereiche zum Thema „Soldatenwohnungen“ vorgesehen. Das Festungsteam hat schon begonnen, Baufreiheit zu schaffen.

Seit 1991 hat der Freistaat Sachsen insgesamt rund 71,3 Millionen Euro in die Festung investiert.

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Von Silvio Kuhnert

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