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Umland Weinböhla bleibt einwohnerstärkste Gemeinde im Landkreis Meißen
Region Umland Weinböhla bleibt einwohnerstärkste Gemeinde im Landkreis Meißen
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15:49 14.01.2019
Unter den Gästen im Zentralgasthof konnte Bürgermeister Siegfried Zenker (r.) Landrat Arndt Steinbach begrüßen
Unter den Gästen im Zentralgasthof konnte Bürgermeister Siegfried Zenker (r.) Landrat Arndt Steinbach begrüßen Quelle: Silvio Kuhnert
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Weinböhla

Mit Abstand ist Weinböhla weiterhin die einwohnerstärkste Gemeinde im Landkreis Meißen. 10 563 Weinböhlaer waren in der Einwohnerstatistik der Verwaltung zum Jahresende 2018 verzeichnet, wie Bürgermeister Siegfried Zenker (CDU) auf dem 20. Neujahrstreffen im Zentralgasthof informierte. Damit verstätige sich die positive Einwohnerentwicklung.

Zu den bedeutsamsten Investitionsvorhaben zählt im neuen wie bereits im vorigen Jahr der Erweiterungsbau an der Grundschule. Das 1,6 Millionen Euro teure Projekt soll 2019 fertiggestellt werden. Da die Raumkapazitäten im Schulhaus erschöpft sind, genießt diese Investition die höchste Priorität und wurde dem Umbau der „Tenne“ zur Fahrraderlebniswelt vorgezogen. Aber auch dieses Bauvorhaben steht in den Startlöchern. Sowohl der erhoffte Zuschuss von 1,1 Millionen Euro als auch die Baugenehmigung liegen vor. Im kommenden Frühjahr sollen die Umbauarbeiten beginnen, wie der Rathauschef in seiner Neujahrsansprache ankündigte.

Bürokratische Vorgaben schränken laut Zenker die rasche Umsetzung von Projekten immer mehr ein. Die Zahl der Bauvorschriften habe sich innerhalb von fünf Jahren von 5000 auf 20 000 erhöht. Angesichts dieser Entwicklung warf Zenker die kritische Frage auf: „Wird es in Zukunft wirklich den Mut geben, all diese Vorschriften konsequent auf den Prüfstand zu stellen, oder wird Bürokratie wie bisher auch künftig gewinnen und damit die Handlungsfähigkeit von Kommunen weiter einengen?“

Weinböhla steigt dieses Jahr in die Elektromobilität ein. Eine Stromtankstelle mit 150 Kilowattstunden werde an der Kleinmarktfläche (Ecke Kirchplatz/Dresdner Straße) installiert. „Innerhalb von 20 bis 25 Minuten wird es hier möglich sein, jedes Elektrofahrzeug vollständig zu laden“, so Zenker.

Von Silvio Kuhnert