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Umland Warum viele Wege in der Sächsischen Schweiz gesperrt sind
Region Umland

Wege in der Sächsischen Schweiz gesperrt - erhöhte Gefahr für Wanderer

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08:03 21.10.2021
Hunderte quer liegende Fichten versperren im Großen Zschand und auch anderorts in der Sächsischen Schweiz die Wanderwege.
Hunderte quer liegende Fichten versperren im Großen Zschand und auch anderorts in der Sächsischen Schweiz die Wanderwege. Quelle: Peter Rölke
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Bad Schandau

Beim Wandern in der Sächsischen Schweiz ist derzeit besondere Vorsicht geboten. Wegen vieler abgestorbener Fichten besteht extreme Baumsturzgefahr. Das teilt die Nationalparkverwaltung mit. Das gilt für das gesamte Gebiet, besonders betroffen davon ist aber die Hintere Sächsische Schweiz. Einige Wege sind demnach auch durch querliegende Fichtenstämme blockiert.

Dass die abgestorbenen Fichten instabil sind, ist auf den Befall vom Borkenkäfer zurückzuführen. Die Verwaltung rät, den Wald bei Wind und Starkniederschlag nicht zu betreten. „Bleiben Sie nicht unter abgebrochenen Ästen oder Baumspitzen stehen, die noch in den Kronen hängen“, warnen die Verantwortlichen auf der Homepage des Nationalparks. Dort wird zudem darauf verwiesen, dass Besucher den Wald immer auf eigene Gefahr betreten.

Gesperrte Wege in der Sächsischen Schweiz

Momentan gesperrt wegen der Gefahr durch umstürzende Bäume ist etwa der Große Zschand ab der Neumannmühle bis einschließlich zu den Spitzsteinschlüchten. Die Sperrung ist eine verkehrsrechtliche Anordnung aus Sebnitz. Radfahrer können die Strecke über den Kleinen Zschand und die Zeughausstraße umfahren.

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Ebenfalls gesperrt sind derzeit unter anderem auch die Schwedenlöcher und der Wehlgrund in der Nähe der Bastei, der Reitsteig in der Nähe des Großen Zschand und der Mittelwinkel, wo Wanderer über Treppen zu den Schrammsteinen hinaufgelangen.

Der Service des Nationalparkzentrums ist täglich von 9 bis 18 Uhr unter der Rufnummer (035022) 502 40 erreichbar.

Von Sabrina Lösch