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Umland Wandern in Sachsen – Die schönsten Touren rund um Dresden
Region Umland

Wandern in Sachsen – Die schönsten Touren rund um Dresden

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12:09 17.07.2020
Wanderer auf der Schrammstein-Aussicht in der Sächsischen Schweiz. Quelle: dpa
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Dresden

Wandern in der Heimat erfreut sich großer Beliebtheit und das nicht erst, seit Corona die Möglichkeiten zu Reisen ins nahe und ferne Ausland deutlich beschränkt hat. Die DNN-Wandertipps für die Region sind für Wanderfreunde schon lange eine Inspiration.

Wir zeigen Ihnen die besten Touren. Entdecken Sie touristische Hotspots wie die Bastei und die Sächsische Schweiz oder die Dresdner Heide. Unsere Wander-Experten stellen aber auch Strecken vor, die nur Einheimischen und Eingeweihten bekannt sind und zu Zielen ganz in der Nähre führen, die dennoch kaum einer je gesehen hat. Lassen Sie sich zum Wandern verführen.

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1. Felsentour um die Bastei mit toller Aussicht

Nach alter Mundart geht es bei dieser Wanderung „im di Bastei rim“. Los geht es im Kurort Rathen, der verkehrstechnisch gut zu erreichen ist.

Blick auf die Basteibrücke im Nationalpark Sächsische Schweiz. Quelle: Monika Skolimowska/dpa

Weitere Stationen sind der Gamrigfelsen, der einen verblüffenden schönen Blick auf das Elbtal und die gegenüberliegenden Basteiwände gestattet, der Amselgrund, die Basteibrücke und die Felsenburg Neurathen.

Die ausführliche Wanderroute über rund neun Kilometer finden Sie hier.

2. Über den Rugiswalder Weg zum Balkon von Neustadt

Von Neustadt in Sachsen zum Unger und zur Götzingerhöhe führt diese Wanderung. Ein stählerner Aussichtsturm auf dem 425 Meter hohen Hausberg verspricht grandiose Ausblicke. Aber Achtung: Teile der Strecke führen deutlich bergan.

Die ausführliche Wanderroute über rund 12 Kilometer finden Sie hier.

3. Durch das Westlausitzer Hügelland

Ins Westlausitzer Hügelland führt diese Tour mit Start am Haltepunkt Bischheim-Gersdorf an der Bahnstrecke nach Kamenz. Uns erwarten mehrere Gipfel, ein wunderschöner Park und sogar eine Insel.

Der Park in Bischheim Quelle: Frank Wehrmeister

Sie liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Gutshofs, der 1945 Brandstiftung zum Opfer fiel. Die Parkanlage wurde ursprünglich im Stile des französischen Rokoko, Ende des 19. Jahrhunderts dann im englischen Stil gestaltet.

Die ausführliche Wanderroute über rund 15 Kilometer finden Sie hier.

4. Durch die Höckendorfer Heide bis nach Ruppendorf

Treffpunkt für diese Wanderung mit Tiergartenbesuch, markanten Sandsteinformationen und schöner Aussicht ist der Marktplatz in Höckendorf am Schenkberg. Gegenüber dem Gasthof „Zum Erbgericht“ befindet sich die alte Hofschmiede mit dem Heimatmuseum.

Der Marktplatz in Höckendorf ist rein optisch ein Schmuckstück. Quelle: Frank Wehrmeister

Die nahe Dorfkirche gehört zu den einhundert ältesten in Deutschland und auch die schmucke Dorfkirche in Beerwalde verdient Beachtung. Außerdem liegen am Wegesrand die Überreste einer alten Wasserburg.

Die ausführliche Wanderroute über rund 13 Kilometer finden Sie hier.

5. Zum Carolafelsen, der schönsten Aussicht im Affensteingebiet

In Schmilka startet diese Wanderung zum Carolafelsen im Affensteingebiet. Es ist ein bezauberndes Felspanorama, welches man so schnell nicht wieder verlassen mag.

Wanderer stehen auf dem Carolafelsen, dem höchsten Punkt der Schrammsteine in der Sächsischen Schweiz. Quelle: dpa

Erster Höhepunkt aber ist der Aussichtspunkt, der als Kleine Bastei benannt ist. Von ihr haben wir einen schönen Blick in das Elbtal. Doch der Aufstieg geht noch weiter – alles in allem ist dieser Rundweg doch eine anspruchsvolle Bergtour, die zwingend festes Schuhwerk verlangt.

Die ausführliche Wanderroute für die vierstündige Tour finden Sie hier.

6. Durch die Georgewitzer Skala zum Löbauer Berg

Der vollständig gusseiserne König-Friedrich-August Aussichtsturm in 448 Meter Höhe ist ein Wahrzeichen der Stadt Löbau. Er ist Ziel dieser Wanderung, die am Bahnhof Löbau startet.

Der gusseiserne Turm auf dem Löbauer Berg ist 448 Meter hoch. Quelle: Frank Wehrmeister

Auf der obersten der drei Aussichtsetagen befindet sich der Wanderer in einer Höhe von 28 Metern über dem Boden und hat grandiose Rundumsicht.

Die ausführliche Wanderroute über rund 16 Kilometer finden Sie hier.

7. Über den Wilisch zum Finckenfang in Maxen

Unterhalb der Kirche in Kreischa werden die Wanderschuhe geschnürt, dann geht es 14 Kilometer den „Gelben Strich“ entlang. Am Wilisch vorbei erreicht man schließlich das Schloss und Stiftsgut Lungkwitz.

Die ausführliche Wanderroute über 14 Kilometer finden Sie hier.

8. Vom Triebischtal zum Katzenberg

Historisches entdecken bei Nossen: Ausgangspunkt dieser Wanderung ist Heynitz, ganz in der Nähe. Hier besonders sehenswert: Das Schloss. Der Baustil von Giebeln, Vorhangbogenfenstern und Kapellenerker erinnert ein wenig an die Albrechtsburg in Meißen.

Die ausführliche Wanderroute über zwölf Kilometer finden Sie hier.

9. Auf Bergbauspuren im Muldental bei Großschirma

Zwischen Großschirma und der Mündung der Bobritzsch am Zollhaus Bieberstein durchfließt die Freiberger Mulde ein touristisch eher wenig bekanntes Gebiet, das allerdings bergbauhistorisch bedeutsam ist. Es geht unter anderem das Gebiet der früheren staatlichen Grube Churprinz Friedrich August. Sie war eines der reichsten Bergwerke des Freiberger Reviers.

Die ausführliche Wanderroute über 14 Kilometer finden Sie hier.

10. Eine Runde durch die Dresdner Heide über den Wolfshügel

Die Runde durch die Dresdner Heide startet an der Haltestelle Wilhelminenstraße der Linie 11 und führt am Wolfshügelturm vorbei. Die Bergkuppe ist ca. 215 Meter hoch. Im Jahre 1912 wurde hier nach Vorlagen des Stadtbaumeisters Hans Erlwein der einzige Aussichtsturm der Dresdner Heide errichtet, von dem sich ein wundervoller Blick auf die Altstadt bot.

Der Wolfshügel mit Überresten der Bebauung. Quelle: Anja Schneider

Der Turm wurde in den letzten Kriegstagen 1945 gesprengt und (noch) nicht komplett wieder aufgebaut.

Die ausführliche Wanderroute über elf Kilometer finden Sie hier.

11. Unterwegs zwischen Naundorf und Niedercolmnitz

Wer die B 173 von Dresden nach Freiberg fährt, kommt durch Naundorf. Hier beginnt auch die vorgestellte Wanderung. Geeigneter Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz zum „Mittelpunkt von Sachsen“ in der Nähe des Freibades. Die Granitsäule, die den Mittelpunkt markiert, steht aus Gründen der Erreichbarkeit nicht genau am ermittelten Ort, sondern an touristisch attraktiver Stelle unter ei­nem Felsen bei der Diebeskammer.

Die ausführliche Wanderroute über 13 Kilometer finden Sie hier.

12. Von Holzhau zur Gimmlitzquelle

Diese Rundwanderung führt durch den eher einsamen Töpferwald und durch das obere Gimmlitztal. Startpunkt ist in Holzau – Dieseltriebzüge der Muldentalbahn bringen Fahrgäste von Freiberg in ca. 45 Minuten ans Ziel. Von hier führt der Weg zum Rastplatz an der Gimmlitzquelle, entlang historische Brennöfen für Kalk bis zur ehemaligen Schmutzlermühle.

Die ausführliche Wanderroute über 13 Kilometer finden Sie hier.

13. Einmal rund um den Kurort Kipsdorf

Elf Kilometer bergauf und bergab rund um den Kurort Kipsdorf führt diese Tour. Der Ort ist Endstation der dienstältesten Schmalspurbahn Deutschlands, die Freital-Hainsberg mit dem Osterzgebirge verbindet.

Der Bahnhof Kipsdorf Quelle: Frank Wehrmeister

In Richtung Bärenfels geht es durch das Naturschutzgebiet Hofehübel. Dann wandern wir um den Hohen Brand herum bis an den Rand von Schmiedeberg und wieder zurück zum Ursprungsort.

Die ausführliche Wanderroute über elf Kilometer finden Sie hier.

14. Rund ums Kloster St. Marienthal

Diese Tour an der Lausitzer Neiße entlang. Ziel ist das St. Marienthal Kloster, das im Jahre 1234 durch die böhmische Königin Kunigunde gestiftet wurde. Wer unterwegs eine Pause braucht, kann die Route im Paddelboot fortführen.

Die ausführliche Wanderroute über 17 Kilometer finden Sie hier.

15. Rundgang auf Burg Schreckenstein

Dieser DNN-Wandertipp berichtet von einem Rundgang auf der Burg Schreckenstein im Nachbarland Tschechien. In der Burgruine kletterte einst schon der Komponist Richard Wagner nur im Bettuch umher, was letztlich auch zur Entstehung des „Tannhäuser“ führen sollte.

Die ausführliche Beschreibung des Rundgangs finden Sie hier.

Von fkä