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Umland Wahlbeteiligung bei schwachen 35,4 Prozent – Opitz bleibt Bürgermeister
Region Umland Wahlbeteiligung bei schwachen 35,4 Prozent – Opitz bleibt Bürgermeister
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11:11 23.09.2019
Am Sonntagabend konnten sie anstoßen: Jürgen Opitz, mit Ehefrau Elisabeth, erhielt im zweiten Wahlgang 65,1 Prozent der Stimmen. Quelle: Marko Förster
Heidenau

CDU-Bewerber Jürgen Opitz hat die Bürgermeisterwahl von Heidenau für sich entschieden. Er konnte im zweiten Wahlgang am Sonntag laut dem vorläufigen Wahlergebnis 65,1 Prozent der Wählerstimmen erreichen (3067) und seinen Herausforderer Uwe Dreßler klar distanzieren. Der Unternehmer und unabhängige Bewerber kam auf 34,9 Prozent (1647 Stimmen). Die Wahlbeteiligung im zweiten Wahlgang lag bei 35,4 Prozent.

Der 63-jährige Amtsinhaber Opitz hatte im ersten Wahlgang vor zwei Wochen die Wiederwahl hauchdünn verfehlt. Er kam auf 49,4 Prozent. Es fehlten ihm nur 0,7 Prozentpunkte, um sich schon nach einem Wahlgang den Chefsessel im Rathaus zu sichern. Dreßler erhielt 22,2 Prozent. Die Linke-Stadträtin Daniela Lobe folgte mit 15,3 Prozent vor der FDP-Stadträtin Annette Denzer-Ruffani mit 13,1 Prozent. Beide traten zum zweiten Wahlgang nicht mehr an. Eine Wahlempfehlung gaben sie nicht ab.

Verschönerung des Stadtzentrums in Angriff nehmen

Im Wahlkampf hatte Opitz immer wieder einen Blick für die Realitäten gefordert. So erklärte er, dass sich der Neubau eines Rathauses verbiete, solange noch nicht alle Schulen renoviert und auf den Stand der heutigen Zeit gebracht seien. Opitz betonte, die Verwaltung habe ihre Hausaufgaben gemacht und trat der Kritik seines 56-jährigen Herausforderers in vielen Punkten vehement entgegen.

Für die kommenden Jahre will der alte, neue Bürgermeister die Themen Arbeitsplätze, Kita-Plätze, gut ausgestattete Heidenauer Schulen und die Verschönerung des Stadtzentrums in Angriff nehmen. Er steht seit 2012 an der Spitze der Stadt. Opitz muss aber auch die Konflikte um den Industriepark Oberelbe moderieren: 5900 Bürger aus Pirna, Heidenau und Dohna fordern ein Bürgerbegehren über den geplanten 140 Hektar großen Industriepark am Autobahnzubringer B 172 a. Allein in Heidenau gab es 1800 Unterzeichner.

Opitz ist ein Befürworter des Industrieparks, der insbesondere im Stadtteil Großsedlitz höchst umstritten ist. Die Großsedlitzer sind unmittelbar von dem großen Gewerbegebiet, das in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Dresden entstehen soll, betroffen, da dieses auch auf Großsedlitzer Flur errichtet werden soll.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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