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Umland Technologiekonzern Ruag will in Sachsen weiter wachsen
Region Umland Technologiekonzern Ruag will in Sachsen weiter wachsen
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09:54 12.07.2018
Der Schweizer Technologiekonzern Ruag will an seinem Standort Coswig in den kommenden Jahren weiter wachsen. Quelle: Heiko Weckbrodt
Coswig

Der Schweizer Technologiekonzern Ruag will an seinem Standort Coswig im Landkreis Meißen in den kommenden Jahren weiter wachsen. „Wir werden einen einstelligen Millionenbereich investieren“, sagte Ruag-Konzernchef Urs Breitmeier am Mittwoch in Coswig. Die Zahl der Mitarbeiter solle in Coswig von derzeit 37 mittelfristig auf rund 100 anwachsen. In den nächsten drei Jahren sollen zunächst bis zu 20 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Mitarbeiter in Coswig stellen mechanische Komponenten für Raumfahrtzeuge her. Ruag ist eine bundeseigene Schweizer Rüstungsfirma mit weltweit 9000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 1,8 Milliarden Euro.

Ruag Space Germany ist seit dem 1. Juli der neue Name für die frühere Hoch Technologie Systeme GmbH (HTS). Bereits im Mai 2016 hatte der Schweizer Konzern den sächsischen Mittelständler komplett übernommen. „Das Raumfahrtgeschäft ist ein strategischer Schwerpunkt für Ruag“, sagte Konzernchef Breitmeier bei der Feier zur Umbenennung des Firmennamens. Er lobte das Land als Standort: „In Sachsen finden wir nicht nur hoch qualifizierte Mitarbeiter, sondern auch einen fruchtbaren Austausch mit Hochschulen und Technologiezentren.“

Auch Walther Pelzer, Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, lobte Sachsen. Hier gebe es zahlreiche qualifizierte Mitarbeiter, sagte er am Mittwoch. Er betonte, dass die Industrie in Deutschland weiterhin eine große Rolle in der Weiterentwicklung von Raumfahrttechnologien spielen solle. Dafür brauche es auch entsprechend spezialisierte Zulieferer.

Laut dem Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie arbeiten in Sachsen rund 7000 Menschen in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Bundesweit sind es rund 109 500 Beschäftigte, davon 9000 allein in der Raumfahrt.

Sachsen hat nicht nur eine Tradition, sondern auch eine Zukunft in der Raumfahrt“, sagte Barbara Meyer vom sächsischen Wirtschaftsministerium. „Daher unterstützen wir die hiesige Industrie, ihre Standorte langfristig weiterzuentwickeln.“ Aus Sachsen stammt beispielsweise Raumfahrtlegende Sigmund Jähn. Der Kampfpilot aus der DDR war der erste Deutsche im Kosmos.

dpa

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