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Umland Streik im Nahverkehr trifft auch Abiprüflinge – Ministerium erlässt Sonderregelung
Region Umland Streik im Nahverkehr trifft auch Abiprüflinge – Ministerium erlässt Sonderregelung
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13:22 09.04.2019
Die Gewerkschaft Verdi fordert einen höheren Stundenlohn und mehr Geld für Auszubildende. Quelle: Axel Heimken/dpa
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Am Mittwoch ruft die Gewerkschaft Verdi in Sachsen zu Streiks im Nahverkehr auf. Von Schichtbeginn bis 8 Uhr am Morgen streiken unter anderem Mitarbeiter der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE), der Verkehrsgesellschaft Meißen mbH (VGM) und der Dresdner Verkehrsservice GmbH (DVS).

Während in Dresden nur wenige Busse ausfallen – die DVS ist ein Tochterunternehmen der Dresdner Verkehrsbetriebe und bedient hauptsächlich die Linien 62, 88 und 94 – könnte es in Meißen und im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auch nach Streikende noch zu massiven Beeinträchtigungen kommen.

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Betroffen davon sind auch Schüler, die am Mittwochmorgen per Bus zu ihren Schulen fahren wollen, um dort ihre Abiprüfungen in den Fächern Englisch, Russisch, Spanisch, Polnisch, Tschechisch, Italienisch oder Latein zu schreiben.

Das Sächsische Kultusministerium hat deswegen angewiesen, zu spät kommende Prüfling bis 9.30 Uhr zur Prüfung zuzulassen und ihnen die volle Arbeitszeit zu gewähren. Verspätet sich ein Großteil der Abiturienten, könnten Schulleiter auch den Prüfungsbeginn für alle nach hinten verschieben, solange die bereits eingetroffenen Schüler beaufsichtigt werden.

Von fkä

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