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Umland Sprung ins kühle Nass
Region Umland Sprung ins kühle Nass
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18:01 15.07.2018
Schwimmen in der Elbe: Ein Vergnügen, dass sich am Wochenende fast 200 Badefreunde nicht entgehen ließen. Quelle: Foto: Daniel Förster
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Rathen/Stadt Wehlen

Elbeschwimmen in der Sächsischer Schweiz trotz Niedrigwasser: Zum 23. Elbeschwimmen hatte der Be­zirksverband der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Sonnabend zwischen Kurort Rathen und Stadt Wehlen eingeladen. Genau 192 Badefreunde hatte es bei Sonnenschein und einigen Wolken am Himmel und bei etwas über 26 Grad Celsius Lufttemperatur und um die 21 Grad Celsius im Wasser in die Fluten gezogen. Eine gute Nachfrage – der Rekord datiert allerdings aus dem Jahr 2010, als 224 Schwimmer in die Elbe sprangen. Mit 145 Teilnehmern schwammen diesmal allerdings erneut et­wa drei Viertel der Aktiven die dreieinhalb Kilometer Strecke von Kurort Rathen bis Stadt Wehlen in den Ortsteil Pötzscha. Sie trieben vorbei an Felsenlandschaften und natürlich auch an der be­rühmten Bastei samt Brücke.

Der fünfjährige Leon Letzner war der jüngste „Elbeschwimmer“ und die sechsjährige Martha Thomas die jüngste Schwimmerin. In Begleitung ihrer Eltern, und ausgestattet mit Schwimmärmeln an den Armen, schwammen sie im Wasser. Ältester Elbeschwimmer war der 83-jährige Dieter Garte aus der Dresdner Altstadt, der zum zweiten Mal beim Schwimmen in der Sächsischen Schweiz unterwegs war. Die älteste Frau war die 73-jährige Helga Täubrich aus Pötzscha. Aber auch kostümierte Schwimmer tauchten wieder im Spiel der Wellen auf. Einer trug eine Melone auf dem Kopf, ein anderer konnte gar mit Häschen-Ohren aufwarten.

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Für die mit 900 Meter kürzeste Strecke von der Hofewiese oberhalb Wehlens quer über die Elbe bis zum Ziel entschieden sich 47 Badefreunde. Dazu zählten auch der Chef des Tourismusverbandes und ehemalige Bundestagsabgeordnete Klaus Bräh­mig und Wehlens Bürgermeister Klaus Tittel (beide CDU).

Alle Elbschwimmer stiegen in Pötzscha wieder ans Ufer. An der Slipstelle von El­be Adventure unterhalb des Freibades kletterten sie an Land. Im Freibad wartete dann die Dusche, sowie, wer wollte, ein Imbiss zur Stärkung.

Wie schon bei den früheren Veranstaltungen hatten DLRG-Rettungsschwimmer mit mehreren Rettungsboten für die Sicherheit gesorgt und die Schwimmer, die alle heil ans Ufer kamen, begleitet. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft veranstaltet das Elbeschwimmen seit 1996. Damit wollen die Ehrenamtlichen vom hiesigen Bezirksverband Obere Elbe den Fluss als Badegewässer (Wassersportgebiet) wieder ins Gespräch bringen und zugleich auf die inzwischen besser gewordene Wasserqualität des Flusses aufmerksam machen.

Von df

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