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Umland Schön, aber selten: die Kuhschellen blühen
Region Umland Schön, aber selten: die Kuhschellen blühen
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13:41 11.04.2018
Kuhschelle auf der Bennokanzel am Hotel und Gasthaus Knorre an der Elbe bei Meißen. Quelle: Catrin Steinbach
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Meißen

 Auf der Bennokanzel auf der Spitze des Felsens am Hotel und Restaurant „Knorre“ am Stadtrand Meißens blühen gegenwärtig Kuhschellen. Laut „Wander- und Naturführer Dresden und Umgebung“ aus dem Berg- und Naturverlag Rölke ist dort hinter dem Geländer die seltene Wiesen-Kuhschelle zu sehen.

Die Naturvorkommen der Wiesen- und der Dunklen Wiesen-Kuhschelle sowie der Gewöhnlichen Kuhschelle stehen in Sachsen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht. Die Frühlings-Kuhschelle gilt als „ausgestorben oder verschollen“.

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Wer Kuhschellen in seinem Garten kultivieren möchte, sollte also keinesfalls Pflanzen in der Natur ausgraben, sondern auf die im Handel erhältlichen Pflanzen zurückgreifen.

Gewöhnliche Kuhschelle der Sorte Papageno. (Pulsatilla vulgaris Papageno). Quelle: Siegfried Stübler

 „Dort wird fast ausschließlich die Gewöhnliche Kuhschelle Pulsatilla vulgaris angeboten. Außer der blauvioletten Form gibt es noch die Sorten ‚Papageno’ mit verschiedenen Farben und geschlitzten Blütenblättern, die Sorte ‚Röde Klokke’ tief rot, sowie ‚Weißer Schwan’ mit weißen Blüten“, weiß Staudengärtner Siegfried Stübler aus Steinbach bei Moritzburg.

 „Alle Kuhschellen benötigen im Garten einen sonnigen Standort in einen durchlässigen Boden. Die meisten lieben Kalk im Boden so auch Pulsatilla vulgaris. Verwendet werden die Kuhschellen im Steingarten, auf Trockenmauern in bunten Frühlingsrabatten sowie auch im Heidegarten.“

Von cat.

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