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Umland Radebeuls Ruderer feierten Richtfest für Obergeschoss auf neuer Bootshalle
Region Umland Radebeuls Ruderer feierten Richtfest für Obergeschoss auf neuer Bootshalle
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18:31 15.08.2019
Unter den Augen von Winfried Lehmann (l.), SSV-Planeta-Präsident Stefan Singer (2.v.r.) und Zimmermeister Rico Sachse (r.) schlug OB Bert Wendsche (M.) den symbolisch letzten Nagel ein. Quelle: Silvio Kuhnert
Radebeul

Das Obergeschoss über der neuen Bootshalle in Radebeul hat sichtbar Gestalt angenommen. Die Mauern für Fitnessraum sowie Umkleide- und Sanitärtrakt stehen. In gebogener Form deckt eine Dachkonstruktion aus Holz sie ab. Am Mittwoch schlugen OB Bert Wendsche (parteilos), der Zweite Beigeordnete Winfried Lehmann (CDU) und Stefan Singer, Präsident des Sport- und Spielvereins (SSV) Planeta Radebeul unter der wehenden Richtkrone die symbolisch letzten drei Nägel ins Gebälk.

„Vor mittlerweile 100 Jahren hat in Radebeul die Geschichte des Ruderns begonnen“, erinnerte das Stadtoberhaupt auf dem Richtfest. 1923 wurde das Historische Bootshaus errichtet, Anfang der 1960er Jahre kam ein eingeschossiger Anbau hinzu. Damit die rund 230 Ruderer, Kanuten und Segler auch in Zukunft ihren Sport weiter erfolgreich betreiben können, musste die Lößnitzstadt in den zurückliegenden Jahren kräftig in das Wassersportzentrum des SSV Planeta an der Festwiese in Radebeul-West investieren. Denn die Gebäude wurden wie bereits 2002 während des Hochwassers im Juni 2013 erneut stark in Mitleidenschaft gezogen.

Nach dem Jahrhunderthochwasser vor 17 Jahren ließ die Stadt das Historische Bootshaus für rund 200 000 Euro sanieren und daneben einen Ersatzneubau für rund eine Million Euro errichten. Die Flut vor sechs Jahren führte jedoch vor Augen, dass die im Gesamtobjekt ebenerdig angeordneten Umkleide-, Sanitär- und Funktionsräume vor der Elbe nicht sicher sind.

Der Stadtrat entschied daher, neben der Sanierung des Historischen Bootshauses in einem ersten Bauabschnitt eine neue Halle zur Lagerung von Ruder- und Segelbooten zu bauen. Sie steht seit Ende 2017. Im vergangenen Frühjahr begann der zweite Bauabschnitt mit der Aufstockung um ein Obergeschoss. „Wir bringen Umkleide-, Sanitär- und Fitnessbereich über die Hochwasserlinie“, so OB Wendsche. Eine nochmalige Überschwemmung dieser Bereiche will man so künftig ausschließen.

Bis zur geplanten Fertigstellung des Obergeschosses Ende dieses Jahres werden rund drei Millionen Euro seit dem Hochwasser 2013 in das Wassersportzentrum geflossen sein. Damit ist der Investitionsbedarf aber noch nicht abgeschlossen. Der dritte Bauabschnitt mit dem Abriss des maroden Anbaus aus den 1960er Jahren kündigt sich an. Noch in diesem Herbst soll der Stadtrat einen entsprechenden Beschluss fassen. Danach steht noch die Stabilisierung der Uferkante an.

Von Silvio Kuhnert

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