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Umland Radebeul: Sternwarte hat neues Objektiv bekommen
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Radebeul: Sternwarte hat neues Objektiv bekommen

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12:04 10.02.2021
Mit dem historische Linsenteleskop, auch Refraktor genannt, können Sonne, Mond und Planeten beobachtet werden. Es hat eine Brennweite von 2250 Millimetern.
Mit dem historische Linsenteleskop, auch Refraktor genannt, können Sonne, Mond und Planeten beobachtet werden. Es hat eine Brennweite von 2250 Millimetern. Quelle: Stadtverwaltung Radebeul | Sternwarte
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Radebeul

Am 1. Februar hat das große, historische Linsenfernrohr der Sternwarte ein neues Objektiv bekommen. Die alte Optik war seit 1969 ununterbrochen im Einsatz: Nach all den Jahren hatte die Feuchtigkeit und der Staub seine sichtbaren Spuren hinterlassen.

Farbfehlerfrei, kontrastreich und hell

Im vergangenen Jahr wurde die Herstellung einer neuen Frontlinse durch die Stadt Radebeul in Angriff genommen. Das neue Objektiv wurde dabei eigens für das Radebeuler Teleskop angefertigt. Das Spezialglas dafür stammt aus Japan und die Verantwortung für die Gesamtherstellung lag bei BelOptik, einer Spezialfirma für kosmische Beobachtungen aus Dresden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 8300 Euro. Die neue Optik stelle eine erhebliche Verbesserung ge­genüber der alten dar und werde ein besonders farbfehlerfreies, kontrastreiches und helles Bild liefern, teilte die Stadt mit.

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Die Volkssternwarte „Adolph Diesterweg“ entstand durch die Initiative einer Gruppe von Radebeuler Sternfreunden. Sie trafen sich in den 1950er regelmäßig zu astronomischen Himmelsbeobachtungen. Das heutige Planetarium mit Beobachtungskuppel wurde schließlich in den späten 1960ern errichtet. Sobald die Sternwarte für den Besucherverkehr wieder geöffnet werden darf, steht das Fernrohr mit seinem neuen Objektiv den Radebeulern und Gästen der Stadt bei den Himmelsbeobachtungen jeden Freitag wieder zur Verfügung.

Von Sören Hinze