Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Radeberger Klinik kooperiert mit Dresdner Krebszentrum
Region Umland Radeberger Klinik kooperiert mit Dresdner Krebszentrum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:30 24.10.2019
Per Videokonferenz besprechen die Experten aus Radeberg und des Uniklinikums Dresden gemeinsam die Fälle von Patienten mit komplexen Tumorerkrankungen. Quelle: Marianna Porhincakova
Radeberg

Bei der Behandlung von Krebspatienten arbeitet die Asklepios-ASB-Klinik Radeberg nun enger mit dem Dresdner Universitäts-Krebs-Centrum (UCC/NCT) zusammen. Schon seit Jahren bestünden gute Kontakte zwischen den beiden Einrichtungen, teilt das Radeberger Krankenhaus mit.

Durch einen neu vereinbarten Kooperationsvertrag werde nun gewährleistet, dass Diagnostik und Therapie der an der Radeberger Klinik behandelten Krebspatienten nach den gleichen Standards erfolgen wie am UCC. Zudem beraten sich die Ärzte aus Radeberg und Dresden regelmäßig gemeinsam bei einem sogenannten Tele-Tumorboard, einer Videokonferenz, in der Fälle von Patienten mit komplexen Tumorerkrankungen besprochen werden. Möglich wird das auch durch das Tumordokumentationssystem des UCC, das nun ebenfalls in Radeberg zum Einsatz kommt. Es wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Das System ermöglicht das Erfassen aller Befunde der Diagnostik und Therapie sowie die lückenlose Aufnahme der Tumornachsorge.

„Es darf eben keine Rolle spielen, wo der Patient wohnt“

„All das erfüllt die Erwartungen und Anforderungen an eine moderne Behandlung unserer Patienten“, sagt Professor Dr. Steffen Pistorius, stellvertretender Chefarzt der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Radeberger Klinik.

Patienten mit einer Krebserkrankung sollten deutschlandweit nach festgelegten Leitlinien und Standards behandelt werden, erklärt Pistorius. Nur das garantiere flächendeckend eine hohe Qualität der Behandlung. „Es darf eben keine Rolle spielen, wo der Patient wohnt oder in welcher Praxis oder Klinik er zuerst behandelt wird.“ Neben einer hohen Behandlungsqualität sei insbesondere auch eine zeitnahe Diagnostik und Therapie von großer Bedeutung.

Der Einsatz des Tele-Tumorboards bringt weitere Vorteile mit sich. So haben verschiedene Studien bei einer Reihe von bösartigen Tumoren bereits gezeigt, dass diese Art der gegenseitigen ärztlichen Beratung einen positiven Effekt auf die Prognose hat. Durch das Einbeziehen aller an der Behandlung beteiligten Fachgebiete ist eine Therapie möglich, bei der unterschiedliche Behandlungsansätze miteinander kombiniert werden können. Auch das wirkt sich positiv aus.

„Gerade für kleinere und mittlere Kliniken ist deshalb eine enge inhaltliche und strukturelle Anbindung an ein onkologisches Spitzenzentrum sinnvoll und notwendig“, sagt Pistorius. Mit der neuen Kooperation ermöglicht die Radeberger Klinik ihren Patienten darüber hinaus eine Teilnahme an am UCC/NCT laufenden Therapiestudien und, falls notwendig, eine lückenlose und zeitnahe Behandlungsübernahme durch die Spezialisten am Krebszentrum.

Von Uwe Hofmann

Seit Monaten schwelt der Streit darüber, ob Langzeitsparverträge ordnungsgemäß verzinst worden sind. Nun ziehen die Verbraucherschützer vor Gericht. Es geht dabei um beträchtliche Summen. Auch die Ostsächsische Sparkasse ist im Visier.

24.10.2019

Erneut hat der Stadtrat für einen Rückzug aus dem Prestigeprojekt votiert, bei dem Pirna, Heidenau und Dohna ein 140 Hektar großes Gewerbegebiet entwickeln wollen. Wie es jetzt weitergeht, ist völlig offen.

23.10.2019

Ferienkinder sind bis Sonntag bei den Landesbühnen Sachsen willkommen. Bis Sonntag werden Theaterstücke, Workshops und Führungen angeboten.

23.10.2019