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Umland Prämie für Steillagen im Weinbau
Region Umland Prämie für Steillagen im Weinbau
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14:29 31.08.2019
Weinlese im Radebeuler „Paradies“ (Archivfoto). Wegen der Steillage ist auf dem Weinberg „Paradies“, der zu den Premiumlagen im Weinbaugebiet Sachsen gehört, nur die Handlese möglich. Quelle: ZB
Radebeul

Das Sächsische Kabinett hat in dieser Woche neue Förderungen für den Erhalt von Rebflächen in Steillagen beschlossen. Mit der „Förderrichtlinie Startprämie für den Erhalt der Steillagenbewirtschaftung“ sollen Winzer mit einer Einmalzahlung unterstützt werden, die brachgefallene oder von Brachfall bedrohte Steillagen übernehmen und als Bewirtschafter in die Weinbaukartei des Freistaates eingetragen werden, erklärte das Landwirtschaftsministerium.

Zuwendung von 1,50 Euro pro Quadratmeter

Die Gesamtfläche inklusive Treppen, Stützmauern und Vorgewende-Flächen zum Rangieren von Raupen muss mindestens 1000 Quadratmeter umfassen. Die Höhe der Zuwendung beträgt 1,50 Euro je Quadratmeter und ist auf maximal 4500 Euro pro Antragsteller und Jahr begrenzt. Teilflächen dürfen bei der Beantragung zusammengefasst werden. Der Antrag ist beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zu stellen, sobald das Programm offiziell startet. Die Kosten sind den Angaben zufolge im Landeshaushalt eingestellt.

Winzer geben Steillagen aus Altersgründen auf

Der Weinbau in Sachsen ist von Steillagen geprägt. Da viele Winzer aus Altersgründen ihre steilen Flächen aufgeben, hat der Weinbauverband bei der Politik um ein Konzept zum dauerhaften Erhalt der Kulturlandschaft gebeten.

Unterdessen kommt im Anbaugebiet die Lese der Keltertrauben für den Jahrgang 2019 allmählich in Schwung. Erfahrene Winzer, die auf Qualität setzen und die Rebstöcke entlasten, rechnen mit einem Ertrag der etwa 20 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Sie verweisen auf ungewöhnlich lockerbeerige Trauben mit teilweise kleineren Beeren. Das sei vermutlich Folge von Hitze und Trockenheit im vergangenen Jahr, lautet zumindest die Vermutung. Die Rebstöcke sind noch immer gestresst, hieß es.

Von DNN

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