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Umland Pausenhof-Neugestaltung kündigt sich an
Region Umland Pausenhof-Neugestaltung kündigt sich an
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16:19 21.02.2019
Das Nadelgehölz muss für den neuen Fahrradstellplatz weichen. Quelle: Silvio Kuhnert
Radebeul

Das Kreischen einer Motorsäge dringt vom Schulgelände des Pestalozzihauses und der Schiller-Grundschule in Radebeul-Ost. Immer wieder rattert der Häcksler und schreddert Äste zu Holzspänen. Auf dem Schulcampus haben die vorbereitenden Arbeiten zur Umgestaltung der Schulhöfe begonnen. „Als vorgezogene Maßnahme werden im Februar circa 20 klein- bis großkronige Bäume gefällt, um die vorgeschriebenen Fällzeiten einzuhalten“, teilte Stadtsprecherin Ute Leder mit. Die eigentlichen Bauarbeiten zur Neugestaltung sollen in den Sommerferien dieses Jahres beginnen. Rund 735000 Euro kostet das Vorhaben.

Etwa 6000 Quadratmeter ist die Fläche der aneinanderliegenden Schulhöfe groß. Neben neuen Pausenhöfen sollen die Schüler am Schulcampus gegenüber dem Rathaus auch neue Sportflächen bekommen. Zudem möchte die Lößnitzstadt unter Einbindung der bestehenden Fahrradständer weitere Abstellmöglichkeiten für Drahtesel schaffen. So sollen künftig 200 Fahrräder Platz auf der Rückseite des Pestalozzihauses, der Außenstelle des Lößnitzgymnasiums, finden.

Die Sportflächen umfassen ein Kleinspielfeld, eine Laufbahn und eine Weitsprunganlage. Sie bleiben an ihren jetzigen Orten weitestgehend erhalten, werden jedoch saniert und teilweise neu geordnet. Der vorhandene Ballfangzaun wird vollständig zurückgebaut und mit einer Höhe von vier Metern neu errichtet. Die Sportanlagen können Freizeitsportler auch künftig weiterhin nach Schulschluss nutzen.

Die Pläne sehen auch einen neuen Schulgarten im nördlichen Bereich des Areals vor. Er wird als grünes Klassenzimmer angelegt und aus Pflanztischen sowie vier kleinen Hochbeeten bestehen. In einem großen Gartenschuppen kommen künftig die Arbeitsgeräte zur Bestellung und Pflege der Beete unter.

Vor der Neugestaltung von Hof und Sportanlage müssen die Bauleute rund 130 Tonnen Beton abbrechen und entsorgen. Des Weiteren fallen fünf Tonnen Bauschutt und zwei Tonnen Mischabfälle an. Dafür wird auf einer Fläche von 1270 Quadratmetern Betonverbundsteinpflaster verlegt. Auf Teilflächen wie etwa dem Fahrradstellplatz kommen Natursteinpflaster, in anderen Teilbereichen Natursteinmaterial als Belag zur Anwendung.

Für die zwanzig Gehölze, die dieser Tage gefällt werden, sind Ersatzpflanzungen vorgesehen. So werden künftig sieben neue Bäume sowie zahlreiche Sträucher als Schattenspender auf den Pausenhöfen dienen. Weitere Ersatzpflanzungen lässt die Verwaltung entlang von Straßen im Stadtgebiet vornehmen.

In den vergangenen Jahren wurden beide Schulen saniert und brandschutztechnisch auf Vordermann gebracht. Der Schulhof bildet den Schlusspunkt dieser Investitionen in diesen Schulcampus.

Von Silvio Kuhnert

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