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Umland Neuer Abschnitt des Grünen Bandes in Radeberg eingeweiht
Region Umland Neuer Abschnitt des Grünen Bandes in Radeberg eingeweiht
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18:00 30.09.2019
Direkt gegenüber des Kaiserhofs ist jetzt ein weiterer Abschnitt des Grünen Bands eingeweiht worden. Quelle: B. Lichtenberger
Radeberg

Ausgerechnet am vergangenen, verregneten Freitag hätte es der Gießkannen nicht bedurft. Trotzdem hatten Ronald Thote von der Baufirma Wehnert, der stellvertretende Oberbürgermeister Detlev Dauphin (Freie Wähler) und Eddy Donat, Projektleiter der City-Offensive „Ab in die Mitte“, viel Spaß beim Gießen der neugeschaffenen Grünanlage an der August-Bebel-Straße. Denn damit wurde nun mit einiger Verzögerung durch die anhaltende Trockenheit ein weiteres Stück des von der Stadt anvisierten „Grünen Bandes“ eingeweiht.

Ronald Thote von der Baufirma Wehnert, der stellvertretende Oberbürgermeister Detlev Dauphin (Freie Wähler) und Eddy Donat, Projektleiter der City-Offensive „Ab in die Mitte“, hatten viel Spaß beim Gießen. Quelle: B. Lichtenberger

Dass die drei Herren für den Einweihungsakt Röderwasser nutzten, war sicher der Flussnähe geschuldet, hat aber auch Symbolcharakter. Denn die mitten durch Radeberg fließende Große Röder soll mit dem Grünen Band nicht nur erlebbarer werden. Der Fluss und sein grünes Ufer sollen auch das Stadtklima verbessernund die Stadtmitte attraktiver machen. Für diese Idee gab es im Jahre 2017 einen 2. Platz in der City-Offensive „Ab in die Mitte“. Der war mit 20 000 Euro dotiert.

Freistaat beteiligte sich zu zwei Dritteln mit Fördermittel

Allerdings waren allein für die Planung und die Neugestaltung der 2500 Quadratmeter großen Fläche zwischen Kaiserhof und Röder 376 000 Euro erforderlich. Das hätte die Bierstadt allein nicht stemmen können. Der Freistaat Sachsen beteiligte sich zu zwei Dritteln mit Fördermittel am Vorhaben. Schon 2018 hatte Radeberg für ihr Fördergebiet „Grünes Band“ knapp 892­ 000 Euro Fördermittel vom Freistaat und vom Bund erhalten. Weitere 970­ 000 Euro wurden ihr für 2019 zugesagt –unter anderem für die Gestaltung des Gelbke-Hains, der damit zum Naturer­lebnispark gemacht werden soll.

Bei der Einweihung der Parkanlage erinnerte Dauphin daran, dass die Neugestaltung des Areals in der Stadt nicht unumstritten war. Manche Radeberger hätten es lieber gesehen, wenn die beiden maroden Wohnhäuser aus der Gründerzeit im Herbst 2017 nicht abgerissen, sondern saniert worden wären. Dafür aber hatte sich kein Investor gefunden.

Und so gab der stellvertretende OB denn auch seiner Freude Ausdruck, dass der Stadtrat damals konsequent die Weichen in Richtung Stadtgrün gestellt hatte. „Es hat sich gelohnt, dass wir diese Dinge so entschieden haben“, erklärte er mit Blick auf die gelungene Anlage mit ihren geschwungenen Wegen, viel Grün und attraktiven Sitz- und Ruheplätzen.

Naherholung vor der Haustür

Dass aus dem geplanten Röderstrand aus Umwelt- und wasserwirtschaftlichen Gründen eine Liegewiese geworden ist, damit werden die Radeberger wohl leben können, denn zum Im-Wasser-Patschen für die Jüngsten reicht das mit großen Steinen befestigte Ufer allemal. Naherholung vor der Haustür –und das auch in heißen Sommern.

Auch Projektleiter Donat freute sich auf der kleinen Einweihungsfeier, dass aus der prämierten Idee nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit der AG Stadtgrün und des Radeberger Planungsbüros Schubert eine so gelungene Realität geworden ist.

Von Bernd Lichtenberger

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