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Umland Neue Linien, dichterer Takt und längere Einsatzzeiten
Region Umland Neue Linien, dichterer Takt und längere Einsatzzeiten
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11:40 22.11.2018
Andreas Herr, Zweiter Beigeordneter des Landkreises Meißen, Moritzburgs Bürgermeister Jörg Hänisch, Radebeuls OB Bert Wendsche und sein Coswiger Amtskollege Frank Neupold sowie VGM-Chef Rolf Baum (v.l.n.r.) stehen neben dem neuen Quartierbus der Lößnitzstadt. Quelle: Foto: Silvio Kuhnert
Radebeul

Ein Quartierbus geht mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember dieses Jahres in Radebeul ans Netz. Die neue Buslinie 476 fährt ab S-Bahnstation Dresden-Trachau analog der heutigen Linie 327 zum Bahnhof Radebeul-Ost, von da aus weiter über die Pestalozzistraße zu den Landesbühnen und steuert über Paradies-, Winzer- und Moritzburger Straße den Bahnhof Radebeul-West in Kötzschenbroda an. Auch in umgekehrter Richtung ist der Sprinter mit 13 Sitz- und zehn Stehplätzen zwischen den Zentren in Ost und West unterwegs. Damit erhalten erstmals Bereiche des Stadtteils Niederlößnitz eine Anbindung an das Netz des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Buslinie 327 wird eingestellt

Es ist nicht die einzige Neuerung die zum Fahrplanwechsel eintritt. „Wir haben die Änderungen zum 9. Dezember Radebeuler Netz genannt“, sagt Rolf Baum, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM). Doch das greife zu kurz. „Denn sie berühren auch Coswig, Moritzburg, Radeburg und Dresden.“ Linien werden neu benannt und der Takt zwischen Elbtal und Oberland verdichtet sowie die Einsatzzeiten der Busse in die Nachtstunden verlängert.

Die VGM hat zu Beginn dieses Jahres die Buslinie 327, die zwischen Kötzschenbroda und dem Moritzburger Ortsteil Reichenberg verkehrt, vom Regionalverkehr Dresden übernommen. Mit dem Fahrplanwechsel wird sie eingestellt. Es erfolgt vonseiten der VGM aber keine ersatzlose Streichung, sondern die Linie 327 geht in der bereits erwähnten Quartierbus-Linie sowie der neuen Buslinie 475 auf.

Die Busse der letztgenannten Linie fahren künftig ab dem Moritzburger Ortsteil Dippelsdorf über Reichenberg, Wahnsdorf und Boxdorf nach Radebeul-Ost und von dort aus weiter über Altserkowitz nach Kötzschenbroda. Sowohl an den Bahnhöfen in Radebeul-Ost und -West besteht Anschluss zur S-Bahn ohne längere Wartezeiten. In Dippelsdorf wird den Fahrgästen zudem eine nahtlose Anbindung an die aus Coswig kommende Linie 400 angeboten. Diese endet dort. Während die Insassen sitzen bleiben können, tauscht der Busfahrer einfach die Liniennummer aus und als 475 fährt der Bus in Dippelsdorf weiter.

Die beiden neuen Linien 475 und 476 sind nicht die einzigen Änderungen. Künftig fahren Busse auch zu später Stunde. Seit die S-Bahnen nachts länger verkehren, gab es Kritik, dass man abends und nachts zwar mit dem Zug beispielsweise von Dresden oder Meißen aus zum Coswiger Bahnhof gelangt, aber von dort aus nicht weiter ins Neubaugebiet im Spitzgrund. Um den ÖPNV in den Abendstunden attraktiver zu gestalten, stellt der Landkreis Meißen der VGM über 300000 Euro jährlich zusätzlich zur Verfügung. So können Fahrgäste zum Spitzgrund künftig die Linie 400 täglich bis 1 Uhr nutzen, die wochentags stündlich und am Wochenende aller zwei Stunden verkehrt.

326 und 457 werden zu 477

Ebenfalls im Stundentakt ist die neue Linie 475 montags bis freitags unterwegs, zwischen Dippelsdorf und Boxdorf zu den Hauptverkehrszeiten sogar im Halbstundentakt. Diese Linie ist auch an den Wochenenden im Dienst und bedient dann die Gesamtstrecke aller zwei Stunden. Auch hier werden die Bedienzeiten verlängert. So sind Busse werktags von 5 Uhr in der Frühe bis 1 Uhr nachts und am Wochenende von circa 6 Uhr morgens bis 1 Uhr am Folgetag im Einsatz.

Der Quartierbus, Linie 476, fährt ebenfalls von Montag bis Freitag im Stundentakt, und zwar in der Zeit von circa 5 bis 22 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen wird der Radebeuler Stadtteil Niederlößnitz zwischen 7 bis 22 Uhr im Zweistundentakt angesteuert.

Zum Fahrplanwechsel verschmelzt die VGM die bisherigen Linien 326 und 457 zur neuen Linie 477, die dann als sogenannter PlusBus zwischen Dresden, Moritzburg, Radeburg und Großenhain verkehrt. Das bedeute für die Fahrgäste neben häufigeren Fahrten auf der Gesamtstrecke an Werktagen und Wochenenden auch bessere Anschlüsse am Bahnhof Neustadt in Dresden sowie dem Cottbuser Bahnhof in Großenhain.

Zum Fahrplanwechsel kommt es auch zur Umbenennung von Buslinien. So wird die Linie 328 zwischen Dresden-Neustadt, Wilschdorf und Radeburg ab 9. Dezember zur Linie 478. Und die Busse der Linien Wilsdruff-Weistropp-Cossebaude und Wilsdruff-Tanneberg-Nossen tragen nicht mehr die Nummern 331 oder 334, sondern 423 bzw. 425.

Die neuen Fahrpläne sind ab kommender Woche auf der Internetseite der VGM unter www.vg-meissen.de abrufbar.

Von Silvio Kuhnert

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