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Umland Mehr Platz im Bus: Gebrauchte Gelenkbusse für Meißen
Region Umland

Neue Busse für die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM)

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17:00 14.11.2020
Bevor sie Fahrgäste befördern, werden die neuen Busse noch aufgerüstet. Quelle: Verkehrsgesellschaft Meißen
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Meißen

Zwei in die Jahre gekommene Busse hat die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) ausgemustert und ersetzt sie mit höherwertigen, gebrauchten Gelenkbussen von Mercedes Benz. Diese haben jeweils 40 Sitze und 100 Stehplätze sowie zwei Rollstuhlplätze und eine elektronische Rampe. Sie werden auffallen, denn die beiden Gelenkwagen sind immerhin 18 Meter lang und damit sechs Meter länger als die normalen VGM-Überlandbusse. Außerdem sticht ihre weiß-rote Lackierung hervor – üblicherweise sind die VGM-Busse weiß-grün. Doch bevor sie zum Einsatz kommen, müssen die beiden Neuen in der Flotte technisch aufgerüstet werden: Sie bekommen einen Bordcomputer.

Bordcomputer werden nachgerüstet

Der ist eines der wichtigen Bauteile für den modernen öffentlichen Personennahverkehr. Der Bordcomputer koordiniert alle Funktionen des Betriebsleitsystems: Er hält Verbindung zur Zentrale und ermöglicht die Echtzeitauskunft – ob am Handy, im Internet oder an den Haltestellen. Damit beim Fahrer Tickets gekauft werden können, wird der Bus noch mit Verkaufstechnik, Ticket- und Barcode-Scannern ausgestattet. Die VGM teilte mit, dass die ganze Aufrüstung in der Regel drei Wochen dauere.

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Kauf ohne Fördergelder

Auf Grund ihrer hohen Platzkapazität werden die Gelenkfahrzeuge im Schülerverkehr und in Spitzenzeiten eingesetzt. Da die VGM gegenwärtig keine Förderung von Bussen beantragen könne, hat sie die gesamten Kosten aus Eigenmitteln finanziert.

Von Sören Hinze