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Umland Naturschutzprojekt zieht Bilanz – 19 Jahre Engagement für Bergwiesen
Region Umland Naturschutzprojekt zieht Bilanz – 19 Jahre Engagement für Bergwiesen
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17:27 28.10.2018
Die höheren Lagen des Osterzgebirges zwischen Altenberg und Fürstenwalde sind eine einzigartige Kulturlandschaft von besonderer Eigenart und Schönheit. Sie beherbergt eine große Vielfalt schützenswerter Biotope sowie eine bemerkenswert reichhaltige Flora und Fauna. Quelle: dpa
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Altenberg

1800 Hektar geschützte Bergwiesen, fast 100 Kilometer erhaltene Steinrücken und eine ganze Region, in der Landwirte, Naturschützer, Waldbesitzer und Behörden an einem Strang ziehen - das sind die Ergebnisse des Naturschutzgroßprojektes „Bergwiesen im Osterzgebirge“. Die Abschlussveranstaltung des Naturschutzgroßprojektes zieht am Dienstag, dem 30. Oktober, um 14 Uhr im Hotel Lugsteinhof, Neugeorgenfeld 36, Bilanz.

Der Erhalt wertvoller Lebensräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten durch Nutzung und Entwicklung der Flächen wurde neunzehn Jahre lang umfangreich vom Bund gefördert. Diese Phase endet am 31. Dezember 2018. Der Erhalt und die Entwicklung der Bergwiesen geht aber weiter, stellen die Verantwortlichen in Aussicht.

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Die höheren Lagen des Osterzgebirges zwischen Altenberg und Fürstenwalde gelten als Kulturlandschaft. Sie beherbergt eine große Vielfalt schützenswerter Biotope sowie eine reichhaltige Flora und Fauna. Die Gegend verfügt über das größte zusammenhängende Gebiet intakter Bergwiesen in deutschen Mittelgebirgen. Es zählt nach den Kriterien des Bundesamtes für Naturschutz als schutzwürdiges „Gebiet von gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung“.

Von Carolin Seyffert