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Umland Nach Wasserschaden – Rathaus-Apotheke in Pirna-Copitz öffnet wieder
Region Umland Nach Wasserschaden – Rathaus-Apotheke in Pirna-Copitz öffnet wieder
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14:56 03.09.2019
Apothekerin Claudia Meerz zeigt den Schaden, den ein Wasserschaden in ihrem Verkaufsraum angerichtet hat. Die Rathaus-Apotheke hat dennoch am Dienstag bereits wieder geöffnet. Quelle: Daniel Förster
Pirna

Verursacht durch einen Wasserschaden ist im Verkaufsraum der Copitzer Rathaus-Apotheke die Zwischendecke eingebrochen. Nachdem die Inhaberin Claudia Meerz das Geschäft in dem denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße am Montag geschlossen halten musste, ist es seit Dienstag über den Hintereingang wieder zu erreichen. Kunden müssen allerdings den Zugang über das Treppenhaus nehmen.

Passanten hatten das Malheur am Sonntagabend eher durch Zufall entdeckt und die Polizei gerufen. Beim Blick durch das Schaufenster war zu sehen, dass die Zwischendecke zum großen Teil in den Verkaufsraum hineinhing. Polizisten gingen der Sache auf den Grund und stellten fest, dass aus der Praxis einer Hautärztin in der Etage darüber Wasser in die Rathaus-Apotheke läuft. Die Feuerwehr wurde herbeigerufen und die Wasserzufuhr an einem Eckventil unterbrochen. Die Beamten informierten die jeweiligen Eigentümer. Nach ersten Angaben jedoch unbestätigten Angaben soll ein Defekt an einem Wasserboiler Auslöser der Havarie gewesen sein.

Mit einem Sauger legten die Feuerwehr-Kameraden zunächst die Arztpraxis im ersten Stock soweit es ging trocken. In der Apotheke selbst legten am Montag die Chefin Claudia Meerz und ihre Angestellten Hand an, um das Wasser aus dem Verkaufsraum zu bekommen. Die Inhaberin hatte die Rathaus-Apotheke mit zwölf Angestellten am Montag geschlossen gehalten und kündigte am Abend an: „Wir bedienen ab Dienstag wieder unsere Kunden.“

Die Havarie sei für sie „schon ein wirtschaftlicher Schlag. Das Wasser ist von der ersten Etage bis in den Keller durchgelaufen“, berichtete die Apothekerin. Auch die Verkaufseinrichtung sei nass geworden, das Holz aufgequollen. „Der Sachschaden lässt sich noch nicht beziffern.“ Bei Geschäftsschluss am Sonnabendmittag hatte sie noch nichts bemerkt. Möglich, dass das Wasser einen ganzen Tag lief. Claudia Meerz ist froh, dass es „keinen menschlichen Schaden“ gegeben habe und sieht das Unglück als „persönliche Tragik“. Die Hälfte des Verkaufsraumes ist zerstört – mindestens 16 Quadratmeter Fläche in zwei Decken sind betroffen. Die Elektrik ist komplett hinüber. Viele Kabel hängen von der Decke.

Inhaberin Meerz hofft, dass in sechs bis acht Wochen wieder Normalität in ihre Apotheke einzieht. Zunächst müsse eine Spezialfirma die Decken entfernen und eine Firma für vier bis sechs Wochen die Räume trocknen. Bevor überhaupt damit begonnen werden kann, die Decken zu erneuern, muss die verkleidete, historische Holzbalkendecke – das ehemalige Rathaus an exponierter Stelle in Copitz steht unter Denkmalschutz – von Fachleuten inspiziert werden. Und auch im Fußboden müssen Probebohrungen gemacht werden, um zu erkunden, ob auch er in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Von Daniel Förster

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