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Umland Mittlere Bergstraße wird im Herbst zur Baustelle
Region Umland Mittlere Bergstraße wird im Herbst zur Baustelle
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10:53 12.09.2019
Die Huckelpiste zwischen Spitzgrundweg und Gerhart-Hauptmann-Straße wird ab Oktober ausgebaut (Symbolbild). Quelle: dpa
Radebeul

Der Beschluss zum grundhaften Ausbau der Mittleren Bergstraße in Radebeul ab der Stadtgrenze zu Coswig bis zur Gerhart-Hauptmann-Straße ist zehn Jahre alt. Nun hat das Warten auf den Baustart ein Ende. „Es ist geplant, dass die Baustelle Mitte Oktober eingerichtet wird und gegen Ende Oktober beginnt“, teilte Bauamtsleiter Jan Pötschke auf DNN-Anfrage mit. Den genauen Termin muss das Stadtbauamt noch mit der Baufirma abstimmen.

Auf rund 940 Metern Länge möchte die Lößnitzstadt die Pflasterstrecke, die teilweise keinen Fußweg hat, auf den heute üblichen Ausbaustand bringen. Das Bauvorhaben lässt sich mit der kurzen Formel „Pflaster raus, Asphalt rein“ umschreiben. Zudem möchte die Stadt durchgehende Gehwege an den Straßenrändern anlegen lassen. Die Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul GmbH (WSR) verlegt neue Kanäle. Die Baukosten betragen fast 1,7 Millionen Euro. Der Freistaat gibt einen Zuschuss von über einer Million Euro aus seinem Fördertopf für den kommunalen Straßenbau.

Künftige Umleitungsstrecke für Bau der Meißner Straße

Für die marode Straße gibt es seit 2009 Ausbaupläne. Mangels Geld blieben diese Pläne viele Jahre in der Schublade liegen. Da die Mittlere Bergstraße als innerörtliche Hauptstraße und Ortsverbindung zur Nachbargemeinde Coswig eine hohe Verkehrsbedeutung besitzt und sich ihr baulicher Zustand immer mehr verschlechterte, hat sie es bereits im Vorjahr in den Haushalt geschafft. Nach dem grundhaften Ausbau kann sie als Umleitungsstrecke zur Verfügung stehen, wenn im Stadtteil Zitzschewig die Meißner Straße gebaut wird.

Sachsen schießt über eine Million Euro zu

Als im Mai dieses Jahres der Fördermittelbescheid eintraf, war die Freude im Rathaus groß. „Endlich können wir – auch dank der Grundstücksteile abgebenden Anlieger – neben einer vernünftigen Fahrbahn auch einen verbesserten Fußweg, an manchen Stellen sogar erstmals, herstellen“, sagte Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos).

Die Bauarbeiten dauern ein reichliches Jahr. „Geplant ist eine Fertigstellung bis Ende 2020“, informierte Pötschke. Während der Bauzeit ist die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Bau in Abschnitten

Damit die Anwohner auf ihre Grundstücke gelangen, wird die Straße nicht auf der gesamten Länge aufgebaggert. Sondern der Bautrupp rückt abschnittweise vorwärts. So bleibt die Einschränkung der Erreichbarkeit der Grundstücke mit dem Pkw zeitlich begrenzt. „Die Anlieger werden im Vorfeld zu möglichen Einschränkungen von uns direkt informiert“, berichtete Pötschke. Zudem erhalten sie Informationen, sobald der genaue Termin für den Baubeginn feststeht.

Von Silvio Kuhnert

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