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Umland Mit markigen Sprüchen Ideen provozieren
Region Umland Mit markigen Sprüchen Ideen provozieren
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15:12 15.10.2018
Kathleen Gerold, Peter Pfitzenreiter, Uwe Rumberg und Katrin Reis präsentieren die Postkartenmotive, die anlässlich des Stadtjubiläums die Freitaler zum Ideen sammeln animieren soll. Quelle: Stadt Freital/Agentur Schröder
Freital

Die Stadt Freital begeht in drei Jahren ihr 100-jähriges Jubiläum. Ein Grund zu feiern, finden die Stadtväter und um herauszufinden, wie sich die Freitaler ihre große Party vorstellen, haben sie eine Postkartenaktion mit vier verschiedenen Designs auf den Weg gebracht. Sie sind getitelt mit „Stahlharte Typen gesucht“, „Zu jung um alt zu sein“, „Fette Fete feiern“ und „Verliebt in eine 100-Jährige“. Auf der Rückseite der Karten sind neben kurzen Erläuterungen Fragen zu lesen wie: „Wie stellen Sie sich den Stadtgeburtstag vor? Welche besondere Veranstaltung wünschen Sie sich? Oder gibt es etwas, was Sie gern selbst einbringen möchten?“

Kathleen Gerold vom Tourismus- und Stadtmarketing findet die Karte „Fette Fete feiern!“ toll und erhofft sich für den 100. Stadtgeburtstag: … dass die Freitalerinnen und Freitaler ausgelassen miteinander feiern können. Es soll ein fröhliches Festjahr mit vielen verschiedenen Veranstaltungen werden. Mit der möglichen Ausrichtung des 30. Tag der Sachsen im September 2021 könnten wir darüber hinaus als glanzvollen Höhepunkt die größte Party des Landes in Freital festlich begehen und drei Tage lang mit Hunderttausenden Besuchern aus nah und fern gemeinsam eine „fette Fete feiern“.

Peter Pfitzenreiter, 1. Bürgermeister der Stadt Freital, spricht die Karte „Verliebt in eine 100-Jährige!“ an: Ich finde, die Karte spielt auf nette Weise mit etwas Abwegigem. Wie kann man, gerade als junger Mensch, in eine 100-Jährige verliebt sein? Doch genau das sollte in Bezug auf unsere Stadt Wirklichkeit sein. Ich fühle mich hier wohl. Hier wohne, arbeite und lebe ich gern. Ich wünsche mir, dass noch mehr Freitaler, gerade anlässlich dieses runden Jubiläums, die Schönheit der Stadt und die Verbundenheit zu ihr entdecken oder wieder entdecken. Insofern: Eine schöne Geburtstagsfeier für alle Verliebten …!

Oberbürgermeister Uwe Rumberg wirbt für die Karte „Zu jung um alt zu sein“: Wenn ein Mensch 100 Jahre wird, kann man getrost sagen, er ist alt geworden. Für eine Stadt sind 100 Jahre hingegen wenig. Ich wünsche mir daher, dass Freital nicht als behäbige, altbackene und greise Stadt wahrgenommen wird, sondern als eine, die lebenswert, dynamisch und fit für die Zukunft aufgestellt ist, ohne dass dabei ihre Traditionen vergessen werden. Freital hat trotz oder gerade wegen ihres Alters viel Potenzial. Das können wir zum Stadtgeburtstag zeigen und gelingt dann besonders gut, wenn sich möglichst viele Bewohner mit einbringen.

Katrin Reis, Büroleiterin des OB, spricht das Motiv „Stahlharte Typen gesucht!“ an: Freital ist eng verbunden mit dem Handwerk, mit dem Maschinenbau und der Industrie. Gerade der Stahl prägte diese Stadt und tut es bis heute. Auch Ideengeist und Fortschritt bestimmten die Entwicklung der Region. Für Freital wünsche ich mir, dass es in Zukunft ebenso Leute gibt, die anpacken, die gestalten, die mit Knowhow und Überzeugung nach vorn schauen und gehen. Für den 100. Stadtgeburtstag suchen wir ebensolche Typen.

Neben solchen Statements erhoffen sich die Initiatoren vor allem handfeste Tipps und klar formulierte Wünsche. Die ausgefüllten Karten können an die Stadtverwaltung gesandt oder an den Rathausinformationen abgegeben werden. Außerdem ist eine E-Mail-Adresse 100@freital.de geschaltet und kann für Meinungsäußerungen genutzt werden. Die Karten sind kostenlos und liegen in den Rathausinformationen Potschappel und Deuben, in der Stadtbibliothek, in den Städtischen Sammlungen im F1 Technologiezentrum, dem Freizeitzentrum Hains, im Kulturhaus und in der Agentur der IG Weißeritztalbahn im Bahnhof Hainsberg sowie weiteren öffentlichen Stellen aus. Sämtliche Einsendungen werden bis voraussichtlich Anfang 2019 ausgewertet. Über die Internetseite der Stadt unter www.freital.de/100, das Amtsblatt „Freitaler Anzeiger“ und den Stadtrat der Großen Kreisstadt Freital soll über den Stand der Planungen informiert werden.

Von Kerstin Ardelt-Klügel

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